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Andrea Reitmeyer stellt im Kinnerhuus an d'Markt in Wiesmoor den Kindern das Eichhörnchen Ida vor.

Eichhörnchen Ida bringt Kitas in ganz Ostfriesland zum Zuhören – auf Hoch- und Plattdeutsch

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Fünf Kindergärten in Ostfriesland und die Stadtbibliothek Leer haben im Plattdüütskmaant Besuch von der Kinderbuchautorin Andrea Reitmeyer und Grietje Kammler, Leiterin des Plattdüütskbüros, bekommen. Die beiden lasen bei ihrer zweisprachigen Lesereise abwechselnd auf Hochdeutsch und Plattdeutsch aus Reitmeyers Buch „Trau dich, Ida! Kleines Eichhörnchen – großer Mut“ – auf Platt „Troo di, Ida! Lüttje Eekhoorntje – groot Mood!“.

Im Mittelpunkt steht das ängstliche Eichhörnchen Ida, das Mut fassen muss, um wie die anderen Eichhörnchen von Ast zu Ast zu springen und zu klettern. Andrea Reitmeyer begleitete die Lesungen mit einer Eichhörnchen-Handpuppe sowie mit Nüssen und Tannenzapfen und vermittelte den Kindern nebenbei Wissenswertes über die Tiere.

Wo die Autorin und die Plattdüütskbüro-Leiterin zu Gast waren

Die Lesereise führte durch mehrere Landkreise Ostfrieslands: in den Kindergarten Strandläufer in Bensersiel (Landkreis Wittmund), den Kindergarten Rundum in Hinte-Westerhusen (Landkreis Aurich), den Kindergarten Jemgum-Midlum sowie das Kinnerhuus Middenmang am Stadtwald Emden und das Kinnerhuus an d’Markt in Wiesmoor. Zum Abschluss jeder Station bekamen die Einrichtungen Malvorlagen und ein Exemplar des Kinderbuchs.

Andrea Reitmeyer liest Kindern des Kindergartens Midlum in der Gemeinde Jemgum aus dem Buch über das Eichhörnchen Ida vor.
Andrea Reitmeyer führt die Kinder aus dem Kindergarten Midlum in der Gemeinde Jemgum in die Welt der Eichhörnchen ein. Foto: Grietje Kammler

Eine zusätzliche Station war die Stadtbibliothek Leer. Dort lasen Reitmeyer und Kammler aus dem Buch „Kleine Biene Hermine, wo bist du zu Haus?“ – „Lüttje Imm Hermine, waar büst du to Huus?“ über eine Wildbiene auf der Suche nach einer neuen Heimat.

Warum Plattdeutsch bei den Kindern ankam

Grietje Kammler zog aus den Lesungen ein positives Fazit: „Besonders erfreulich war, wie gut viele Kinder Plattdeutsch verstehen und der Geschichte auf Platt problemlos folgen konnten.“ Das zeige, dass Mehrsprachigkeit Kinder nicht überfordere.

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