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Industrielle Speichertanks in winterlicher Landschaft (Symbolbild)

Gasspeicher: Wirtschaftsminister Tonne begrüßt stärkeren Einkauf durch Sefe

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Niedersächsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne begrüßt die Entscheidung des bundeseigenen Gasunternehmens Sefe, verstärkt Gas einzukaufen und in die Speicher einzuspeisen. Er wertet das zusammen mit jüngsten Aktivitäten der Bundesregierung als wichtiges Signal für die Versorgungssicherheit und die Preisstabilität vor dem Winter.

„Aus der späten Einsicht muss eine verlässliche Strategie werden“

„Es ist gut, dass jetzt gehandelt wird. Nieders achsen hat bereits seit Wochen darauf hingewiesen, dass eine stärkere Befüllung der Gasspeicher notwendig ist“, sagt Tonne. Bund und Unternehmen müssten ihrer Verantwortung nun gerecht werden und die Wintervorsorge konsequent vorantreiben. Entscheidend sei, dass aus der späten Einsicht eine verlässliche Strategie werde, so der Minister: Versorgungssicherheit und bezahlbare Energie seien keine Saisonaufgabe, sondern eine Dauerverpflichtung.

Speicher und LNG-Terminals in Niedersachsen

Nach Darstellung des Ministeriums habe Niedersachsen mit seinen Speicherstandorten sowie den LNG-Terminals in Wilhelmshaven und Stade bereits wichtige Beiträge zur Versorgungssicherheit geleistet. Entscheidend sei nun, ob rechtzeitig genug gehandelt werde, um Versorgungssicherheit und Preisstabilität in Balance zu halten.

Sorge gilt vor allem steigenden Preisen

Die eigentliche Herausforderung sieht Tonne derzeit weniger in einer physischen Mangellage als in möglichen Belastungen durch steigende Energiepreise. Wichtig sei, dass Wohnungen im Winter warm blieben und Energie bezahlbar bleibe, insbesondere für Menschen im Grundversorgungstarif. Eine frühzeitige und ausreichende Befüllung der Speicher helfe, Preisspitzen zu vermeiden.

Tonne erwartet, dass die Vorsorge für die Gasversorgung auch über den Winter hinaus dauerhaft hohe Priorität behält.

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