Die Polizeiinspektion Leer/Emden meldet mehrere Verkehrsunfälle, einen Einbruch sowie eine Verkehrsunfallflucht vom Wochenende. Zudem warnt die Polizei aktuell vor einer Betrugsmasche namens „Task Scam“, die vermehrt in der Region auftritt.
Unfallflucht und Einbruch beschäftigen die Polizei
In Ostrhauderfehn beschädigte ein unbekannter Verkehrsteilnehmer am 11. September zwischen 9 und 11 Uhr einen braun Mercedes-Benz Citran, der auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes in der Straße Idafehn-Mitte stand. Der entstandene Sachschaden liegt im mittleren vierstelligen Bereich. Der Verursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Die Polizei sucht Zeugen.
In Westoverledingen verschafften sich unbekannte Täter zwischen dem 12. September, 23:30 Uhr, und dem 13. September, 10 Uhr, Zutritt zu einem Wohnhaus am Alten Heerweg. Ob etwas gestohlen wurde, ist bislang unklar. Der Sachschaden liegt im unteren vierstelligen Bereich. Auch hier bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.
Mehrere Verkehrsunfälle mit Verletzten
In Leer übersah am 13. September ein 49-jähriger Opel-Corsa-Fahrer beim Abbiegen auf einen Parkplatz in der Bürgermeister-Ehrlenholtz-Straße einen 55-jährigen Radfahrer. Bei dem Zusammenstoß wurde der Radfahrer leicht verletzt, der Sachschaden liegt im unteren vierstelligen Bereich.
In Hesel verlor eine 26-jährige Fahrerin eines Mitsubishi Outlander am selben Tag gegen 17:30 Uhr auf der regennassen Stikelkamper Straße die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Wagen überschlug sich und blieb in einem Graben liegen. Die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen, der Sachschaden liegt im mittleren vierstelligen Bereich. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.
In Emden stürzte ein 73-jähriger Leichtkraftradfahrer, nachdem er auf dem Wykhoffweg aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und mit einem geparkten Pkw kollidierte. Er wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Polizei warnt vor „Task Scam“-Betrug
Die Polizei registriert derzeit vermehrt Fälle der Betrugsmasche „Task Scam“. Dabei geben sich Täter als seriöse Arbeitgeber aus und locken über Messenger-Dienste oder soziale Netzwerke mit vermeintlich einfachen Nebenjobs, etwa dem Bewerten von Produkten oder Apps.
Nach einem professionell wirkenden Registrierungsverfahren sollen Betroffene verschiedene Aufgaben erledigen. Ein virtuelles Konto zeigt dabei einen wachsenden Verdienst an – eine Auszahlung ist jedoch nicht möglich. Stattdessen fordern die Betrüger Einzahlungen, etwa für angebliche Gebühren oder Verifizierungen, teils auch in Kryptowährungen.
Die Polizei rät zu Misstrauen bei ungewöhnlich hohen Verdienstversprechen, warnt vor der Weitergabe persönlicher Daten und rät von jeglichen Vorauszahlungen ab. Wer bereits Geld überwiesen hat, sollte umgehend die Bank informieren und Anzeige bei der Polizei erstatten.

