Auf der BAB 33 zwischen dem Kreuz Osnabrück-Süd und der Anschlussstelle Harderberg ist es am Donnerstagmorgen zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Drei Fahrzeuge waren beteiligt, eine junge Frau wurde lebensgefährlich verletzt. Die Autobahn musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden.
Auffahrunfall mit schweren Folgen
Der Unfall ereignete sich gegen 8:15 Uhr in Fahrtrichtung Bielefeld. Eine 19-jährige Frau war mit ihrem VW auf dem rechten von zwei Fahrstreifen unterwegs, vor ihr fuhr ein Sattelzug eines 58-jährigen Mannes. Als der Lkw verkehrsbedingt bremsen musste, reagierte auch die junge Frau mit einer Vollbremsung.
Ein 49-jähriger Mann, der mit seinem VW hinter den beiden Fahrzeugen fuhr, erkannte die Situation nach ersten Erkenntnissen der Polizei offenbar zu spät. Er fuhr auf den Wagen der 19-Jährigen auf, wodurch dieser unter den Auflieger des Sattelzugs geschoben wurde. Die genaue Ursache für das verspätete Reagieren des Mannes ist noch unklar.
Lebensgefährliche Verletzungen bei der Unfallverursacherin
Durch die Wucht des Aufpralls erlitt die 19-Jährige lebensgefährliche Verletzungen. Der 49-jährige Mann, der den Unfall nach Polizeiangaben verursacht hat, kam mit leichten Verletzungen davon. Beide wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.
An allen drei beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Genaue Angaben zur Schadenshöhe liegen bislang nicht vor.
Autobahn drei Stunden voll gesperrt
Wegen der Unfallaufnahme und der aufwendigen Bergung der beschädigten Fahrzeuge musste die A33 in Richtung Bielefeld für etwa drei Stunden vollständig gesperrt werden. Es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen im betroffenen Streckenabschnitt.
Die Polizeiinspektion Osnabrück hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Diese dauern derzeit noch an.

