Der neue „Treff.“ für Seniorenarbeit in Vechta ist eröffnet. Im früheren Volksbank-Gebäude an der Münsterstraße 72 bündeln die Stadt Vechta, die Sozialstation Nordkreis Vechta und pro vita künftig ihre Angebote der offenen Altenhilfe für die Generation 60plus. Zur Eröffnungsfeier kamen 130 Gäste, darunter mehr als 80 Ehrenamtliche.
Warum der Name „Treff.“
„Treffpunkt, dieser Name ist bewusst gewählt“, sagte Bürgermeister Kristian Kater bei der Eröffnung. „Er ist kurz, unkompliziert und offen. Und vor allem: Er beschreibt genau das, worum es hier gehen soll – um einen Ort, an dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Unterstützung finden, Ideen entwickeln und Gemeinschaft erleben.“
Drei Partner unter einem Dach
Am neuen Standort sind künftig das Seniorenbüro, das Innovationsteam selbstgestALTER der Sozialstation Nordkreis Vechta und das Projekt Lebensfreu(n)de von pro vita zu finden. Lebensfreu(n)de baut insbesondere Angebote und Netzwerke für ältere Menschen mit Migrationsgeschichte auf, außerdem für Menschen, die neu nach Vechta gezogen sind und Kontakte suchen. Der alte Standort war für das wachsende Angebot zu klein geworden.
Die Stadt Vechta finanziert für die offene Altenhilfe eine 75-Prozent-Stelle, die Sozialstation stellt eine halbe Stelle, pro vita eine Viertelstelle. Vertraglich ist die Zusammenarbeit bis mindestens zum 31. März 2028 vereinbart, mit Verlängerungsoption. Das ehrenamtliche Team des Seniorenbüros berät dienstags von 10 bis 11.30 Uhr und donnerstags von 15 bis 16.30 Uhr vor Ort.
Übergangslösung mit Blick auf das Quartier Antoniusstraße
Das angemietete Gebäude an der Münsterstraße soll ein Hauptanlaufpunkt auf Zeit sein. Parallel entwickelt die Stadt ein Konzept für das Quartier Antoniusstraße, wo die ehemalige Liobaschule mit Mitteln der Städtebauförderung von Bund und Land zu einem Quartierszentrum ausgebaut werden soll. Dort sollen künftig auch die Angebote der offenen Altenhilfe aufgehen. Auch das städtische Integrationsprojekt „Efi“ soll am neuen Standort an die Seniorenarbeit angebunden werden, um älteren Menschen mit Migrationshintergrund den Anschluss zu erleichtern.
Weitere Informationen zur Seniorenarbeit gibt es unter www.vechta.de/senioren.

