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Bad Bentheim: Gesuchter 32-Jähriger festgenommen

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Bei einer Grenzkontrolle auf der A30 hat die Bundespolizei einen 32-jährigen polnischen Staatsangehörigen festgenommen. Gegen ihn lag ein europäischer Haftbefehl vor, da er in seiner Heimat zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden war.

Kontrolle auf Rastplatz führt zur Festnahme

Die Bundespolizei hat am Freitagvormittag einen international gesuchten 32-Jährigen festgenommen. Der Mann befand sich als Mitfahrer in einem Auto, das aus den Niederlanden kommend gegen 8:40 Uhr auf dem Rastplatz Bentheimer Wald an der Autobahn 30 kontrolliert wurde. Die Kontrolle fand im Rahmen der derzeit vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen statt.

Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass gegen den polnischen Staatsangehörigen ein europäischer Haftbefehl vorlag. Die polnischen Behörden hatten ihn wegen Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung sowie wegen Besitz und unerlaubtem Handel mit Betäubungsmitteln zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und acht Monaten verurteilt.

Vorführung beim Amtsgericht Meppen

Die Bundespolizisten nahmen den 32-Jährigen noch am Rastplatz fest. Am selben Tag führten sie ihn einem Richter am Amtsgericht Meppen vor. Dieser erließ eine vorläufige Festhalteanordnung. Anschließend wurde der Mann in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Generalstaatsanwaltschaft übernimmt Auslieferung

Die Generalstaatsanwaltschaft Oldenburg ist nun für das weitere Auslieferungsverfahren nach Polen zuständig. Der Fall zeigt, wie die vorübergehenden Binnengrenzkontrollen im Grenzgebiet zu Fahndungserfolgen führen können: Durch den routinemäßigen Abgleich der Personalien mit internationalen Datenbanken deckte die Bundespolizei den bestehenden Haftbefehl auf.

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