Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert zum Internationalen Tag der älteren Menschen am Donnerstag, 1. Oktober 2026, menschenwürdige Lebensumstände für alle Älteren. Grundlage dafür sei eine Rente, die mindestens ein auskömmliches Leben im Alter sichert, erklärte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel.
Rente, Pflege, Versorgung: Was der DGB verlangt
Zu einem selbstbestimmten Leben im Alter gehört nach Piels Worten eine gute Versorgung bei Krankheit und Pflegebedürftigkeit. Dafür setzten sich der DGB und die Seniorinnen und Senioren in seinen Mitgliedsgewerkschaften ein.
Warnung vor dem Ausschluss Älterer
Piel verweist auf das, was ältere Menschen geleistet haben und leisten: im Beruf, aber auch in Familien, im Ehrenamt und im Zusammenleben. „Eine Gesellschaft, die die Lebensleistungen ihrer älteren Menschen nicht wertschätzt, spricht ihnen im schlimmsten Fall damit auch die Teilhabe am sozialen, kulturellen und politischen Leben ab“, sagte sie.
Ein UN-Gedenktag seit 1991
Den Internationalen Tag der älteren Menschen hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Dezember 1990 beschlossen. Seit 1991 wird er jedes Jahr am 1. Oktober begangen.

