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Luftbild des unbeschrankten Bahnübergangs Brettberger Aue in Lohne-Zerhusen mit Andreaskreuzen, einem Radfahrer auf dem Übergang, Absperrgittern und der neu asphaltierten Straße, die links im Bogen abzweigt

Lohne-Zerhusen: Bahnübergang Brettberger Aue wird geschlossen, Verkehr läuft künftig über den Pohlwiesendamm

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Wer im Lohner Ortsteil Zerhusen bisher über die Brettberger Aue die Bahnstrecke gequert hat, muss sich auf einen neuen Weg einstellen. Der unbeschrankte Bahnübergang dort wird in den kommenden Tagen dauerhaft für den Straßenverkehr gesperrt. Stattdessen führt eine neu gebaute Straße entlang der Gleise zum Pohlwiesendamm, wo der Übergang inzwischen mit Schranken gesichert ist.

Neue Strecke entlang der Bahn ist gebaut

Die Verbindungsstraße zwischen Brettberger Aue und Pohlwiesendamm ist nach Angaben der Stadt Lohne fertiggestellt. Die Umstellung der Verkehrsführung erfolgt im Laufe der nächsten Tage: Zeitgleich mit der Freigabe der neuen Straße wird die Brettberger Aue endgültig für den Straßenverkehr geschlossen. Ab Donnerstag, 1. Oktober, laufen dort die Arbeiten an.

Den Bahnübergang am Pohlwiesendamm hat die Stadt in den vergangenen Monaten umgebaut und mit einer Schrankenanlage ausgestattet. Über ihn wird der Verkehr in diesem Abschnitt künftig gebündelt. Der alte Übergang an der Brettberger Aue wird anschließend zurückgebaut.

Luftbild des umgebauten Bahnübergangs Pohlwiesendamm in Lohne-Zerhusen mit Baumaschinen im Vordergrund und der neuen Straße, die parallel zur Bahnstrecke zwischen Feldern verläuft
Vorne der neu beschrankte Bahnübergang am Pohlwiesendamm, rechts der Gleise die neue Straße, die zum künftig geschlossenen Übergang an der Brettberger Aue führt. Foto: Christian Tombrägel, Stadt Lohne

Lohne will alle ungesicherten Übergänge beseitigen

Die Umbauten in Zerhusen sind Teil eines größeren Vorhabens: Die Stadt Lohne will sämtliche Bahnübergänge im Stadtgebiet, die bislang ohne Schranken auskommen, sicherer machen. Für die übrigen unbeschrankten Übergänge laufen Vorbereitung und Planung bereits. Welche Stellen als Nächstes an der Reihe sind und wann, hat die Stadt noch nicht mitgeteilt.

Wie gefährlich solche Übergänge sein können, hat sich erst vor gut einer Woche gezeigt. Im Ortsteil Krimpenfort stieß am Bäckerweg ein Monteurfahrzeug an einem nur mit Andreaskreuz gesicherten Bahnübergang mit einem Zug der Nordwestbahn zusammen, der 43-jährige Fahrer wurde lebensgefährlich verletzt. Mehr zu dem Unfall lesen Sie hier.

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