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Reyhan Şahin in pinkfarbenem Blazer und Goldketten vor einer Wand mit blau-roten Ornamentfliesen

Kunsthalle Osnabrück im Oktober: Lady Bitch Ray, Queer-Film und Schnitzeljagd in den Ferien

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Bevor die Kunsthalle Osnabrück im Oktober umbaut, gibt es noch ein dichtes Programm. Die Ausstellungen von Aleen Solari, Lena Marie Emrich und Julia Miorin zum ersten Teil des Jahresthemas „Raumordnung“ laufen bis Sonntag, 11. Oktober 2026. Danach geht es bis zur nächsten Eröffnung im Stadtraum weiter. Wer zu den kostenlosen Angeboten mit Anmeldung will, sollte sich beeilen, die Fristen sind teils kurz.

Workshop im Hase-Späti: Anmeldung bis 2. Oktober

Zum Auftakt der Reihe „AN_ECKEN“ verlässt die Kunsthalle ihre Räume. Am Samstag, 3. Oktober, leitet die Künstlerin und Kunstpädagogin Cana Bilir-Meier von 14 bis 16 Uhr im Hase-Späti (Hasestraße 14) den Workshop „NACH:LEBEN“. Es geht um Erinnerungskultur und darum, wie Stimmen gegen rechte, rassistische und antisemitische Gewalt im Stadtbild sichtbar werden können. Die Teilnehmenden entwickeln dazu eigene Motive, Bilder oder Sätze. Der Eintritt ist frei, anmelden kann man sich noch bis Freitag, 2. Oktober.

Lady Bitch Ray ist ausgebucht

Am Freitag, 9. Oktober, ist von 18 bis 20 Uhr die Sprachwissenschaftlerin Prof. Dr. Reyhan Şahin zu Gast, als Rapperin Lady Bitch Ray bekannt. Mit Lua Mariell Barros Heckmanns spricht sie über feministische Aneignung von Räumen und Sprache als Mittel der Selbstermächtigung. Anlass ist Aleen Solaris Ausstellung „Tribute to Bicce“. Die Plätze sind vergeben, über die Website der Kunsthalle kann man sich auf die Warteliste setzen lassen.

Finissage mit Führung und Film zum Coming-Out-Day

Öffentliche Führungen durch die drei Ausstellungen gibt es am Sonntag, 4. Oktober, und zum letzten Mal am Sonntag, 11. Oktober, jeweils von 16 bis 17.30 Uhr. Sie sind im Eintritt enthalten, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Am 11. Oktober, dem Coming-Out-Day, folgt um 18 Uhr der Animationsfilm „Lesbian Space Princess“ von Leela Varghese und Emma Hough Hobbs. Darin muss Prinzessin Saira ihre entführte Ex-Freundin Kiki binnen 24 Stunden aus den Fängen der „Straight White Maliens“ befreien. Der Film läuft auf Deutsch, der Eintritt ist frei, empfohlen ist er ab 16 Jahren. Partner sind der Queerbeirat der Stadt, die Buchhandlung zur Heide, Fokus e.V. und das Museumsquartier Osnabrück. Die Vorführung beendet die gemeinsame Reihe „Körper oder Utopie“.

„Art Quest“ in den Herbstferien

In den niedersächsischen Herbstferien lädt die Kunsthalle zu einer Schnitzeljagd durch die Stadt ein. Teams aus drei bis sechs Personen lösen am Samstag, 17. Oktober, oder Sonntag, 18. Oktober, jeweils zwischen 13 und 17 Uhr Rätsel und kreative Aufgaben rund um die Kunsthalle und Kunstwerke im öffentlichen Raum. Die Teilnahme ist kostenlos, Teams melden sich bis 7. Oktober an.

Ausblick: „Raumordnung II“ ab 7. November

Am Samstag, 7. November, eröffnet um 17 Uhr der zweite Teil des Jahresthemas mit Einzelausstellungen von Andrea Pichl und Simone C Niquille. Am Donnerstag, 12. November, spricht der Freundeskreis der Kunsthalle von 18.30 bis 20 Uhr mit der Künstlerin und Soziologin Charlie Stein über die Rolle der Kunst, wenn demokratische Grundwerte unter Druck geraten. Am Mittwoch, 25. November, zeigt die Kunsthalle mit dem Filmfest Osnabrück von 19 bis 21 Uhr den Dokumentarfilm „Für den Schwung sind Sie zuständig“ von Margarete Fuchs über DDR-Architektur und Ulrich Müther, mit Gespräch und Blick hinter die Kulissen des Planetariums. Anmeldung dafür bis 16. November. Alle drei Termine sind kostenlos.

Weitere Informationen gibt es auf der Website der Kunsthalle Osnabrück, Hasemauer 1.

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