Leiterinnen und Leiter kommunaler Bauhöfe aus Nordrhein-Westfalen haben sich auf Burg Vischering in Lüdinghausen getroffen, um über die Unterhaltung von Straßen und Radwegen zu beraten. Anlass war die aktuelle Sitzung des KGSt-Vergleichsrings Bauhöfe NRW.
Wenig Personal, knappes Geld, mehr Aufgaben
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Bauhöfe mit begrenztem Personal und Budget Straßen erhalten und zugleich neue Aufgaben schultern können, etwa wenn zusätzliche Radwege entstehen. Die Teilnehmenden verglichen, wie andere Kommunen ihre Bauhöfe organisieren, welche Arbeitsabläufe sich bewährt haben und wo sich Maschinen und Personal effizienter einsetzen lassen.
„Wir müssen nicht jede Lösung selbst entwickeln“, sagte Kreisdirektor Dr. Linus Tepe. Wenn eine Kommune mit einem Vorgehen gute Erfahrungen gemacht habe, könnten andere daraus lernen und es an die eigenen Bedingungen anpassen.
Was ein Vergleichsring ist
In Vergleichsringen der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) treffen sich Fachleute aus mehreren Kommunen regelmäßig, um Kennzahlen und Arbeitsweisen gegenüberzustellen und voneinander zu lernen.

