Für den SC Spelle-Venhaus geht es am Samstag, 3. Oktober, um den Einzug ins Halbfinale des Niedersachsenpokals. Um 17.30 Uhr empfängt der Oberligist im Getränke Hoffmann Stadion den Lüneburger SK Hansa, der den Wettbewerb in der vergangenen Saison gewonnen hat. Wer verliert, ist raus. Der Pokalsieger qualifiziert sich für den DFB-Pokal, was Spelle bisher noch nie gelungen ist. 2023 scheiterte der Verein erst im Finale am TuS Bersenbrück.
Nach dem 0:4 in Meppen ist eine Reaktion gefragt
Die Speller gehen mit einem Dämpfer ins Spiel. Nach acht Pflichtspielen ohne Niederlage verloren sie das Oberliga-Derby bei der U23 des SV Meppen deutlich mit 0:4. Trainer Henry Hupe sprach mit der Mannschaft am Dienstag offen über die Partie und sah danach im Training eine erste Antwort. „Es reicht nicht, 85 oder 90 Prozent abzuliefern, sondern es müssen 100 Prozent sein“, fordert er für Samstag.
Markus Schütte, Sprecher des Leitungsteams der Fußballabteilung, hofft auf viele Zuschauer. Das Spiel fällt auf den Kirmessamstag, Spelle feiert an diesem Wochenende seine traditionelle Kirmes.
Lüneburg wartet in der Liga noch auf einen Sieg
Der Gegner kommt mit gemischter Bilanz. In der vergangenen Saison holte der LSK den Pokal nach einem 0:3-Rückstand im Finale beim TuS Bersenbrück, das er im Elfmeterschießen mit 10:9 gewann. Im DFB-Pokal verlor Lüneburg danach vor rund 30.000 Zuschauern am Hamburger Millerntor mit 0:3 gegen Werder Bremen. In der Oberliga ist die Mannschaft von Trainer Tarek Gibbah dagegen Tabellenvierzehnter und als einziger Klub noch sieglos, bei fünf Unentschieden und 12:15 Toren.
Eines dieser Remis gab es vor rund vier Wochen in Spelle. Daniel Benke hatte den SCSV mit zwei Toren 2:0 in Führung gebracht, Malte Meyer per Foulelfmeter und Leon Perera glichen innerhalb von sechs Minuten aus. In die laufende Pokalrunde kam Lüneburg mit einem 5:3 im Elfmeterschießen beim Aufsteiger SC Hemmingen-Westerfeld.
Fragezeichen hinter Abwehrchef Klöpper
Ob Joe Klöpper spielen kann, ist offen. Der Abwehrchef musste in Meppen mit Muskelproblemen raus. Als Ersatz kommen Moritz Pauli, Jost Krone oder Jan Wulkotte infrage. Sicher fehlen Steffen Wranik, Matteo Echelmeyer und Steffen Schepers.

