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Steinfurt: ASB-Kita Borghorst schließt 2027

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Der Kreis Steinfurt hat die Bedarfsplanung für die Kinderbetreuung in Borghorst überarbeitet. Grund sind rückläufige Geburtenzahlen in der Region. Die ASB-Kita Paul-Christeller wird zum 31. Juli 2027 geschlossen.

Rückläufige Geburtenzahlen als Auslöser

Das Kreisjugendamt Steinfurt hat die Bedarfsplanung für die Kinderbetreuung im Steinfurter Ortsteil Borghorst neu bewertet. Hintergrund ist ein deutlicher Rückgang der Geburtenzahlen in der Region. Nach einer Analyse der aktuellen und künftigen Bedarfssituation sowie intensiven Gesprächen mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Münsterland e.V. (ASB) als Träger und der Stadt Steinfurt fiel die Entscheidung: Die Paul-Christeller-Kita in Borghorst wird zum 31. Juli 2027 geschlossen.

Die Einrichtung ist seit Jahren fester Bestandteil der Kinderbetreuung vor Ort. Angesichts sinkender Kinderzahlen sahen Kreis, Stadt und Träger jedoch keine tragfähige Grundlage mehr für einen langfristigen Weiterbetrieb der Kita an ihrem bisherigen Standort.

Betreuung der Kinder bleibt gesichert

Trotz der Schließung betonen die Verantwortlichen, dass die Betreuung der betroffenen Kinder gesichert bleibt. Kreis, Stadt und der ASB als Träger wollen die Familien beim Übergang in andere Einrichtungen eng begleiten. Ziel ist es, allen Kindern rechtzeitig einen Platz in einer anderen Kindertagesstätte in Borghorst oder der näheren Umgebung zu vermitteln.

Die lange Vorlaufzeit bis zur geplanten Schließung im Sommer 2027 soll dabei helfen, den Wechsel für Kinder, Eltern und das pädagogische Personal möglichst reibungslos zu gestalten. Eltern sollen frühzeitig über die weiteren Schritte und mögliche Alternativen informiert werden.

Reaktion auf veränderte Bedarfslage

Die Anpassung der Kita-Bedarfsplanung ist eine direkte Reaktion auf die demografische Entwicklung im Kreis Steinfurt. Sinkende Geburtenzahlen führen regional zu einem veränderten Bedarf an Betreuungsplätzen, auf den die zuständigen Stellen reagieren müssen. Das Kreisjugendamt Steinfurt sieht sich durch die enge Abstimmung mit Träger und Stadt in der Lage, die Schließung sozialverträglich zu gestalten.

Wie es mit dem Gebäude der bisherigen Kita nach der Schließung weitergeht, ist derzeit noch offen. Kreis, Stadt und ASB wollen die betroffenen Familien in den kommenden Monaten kontinuierlich über den weiteren Verlauf des Prozesses informieren.

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