Rund 142.600 Haushalte in Niedersachsen haben Ende 2025 Wohngeld bezogen. Das hat das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) zum Stichtag 31. Dezember ausgewertet. Im Durchschnitt erhielten die Haushalte 309 Euro im Monat, bei einer durchschnittlichen Miete oder Wohnbelastung von rund 600 Euro und einem Haushaltseinkommen von 1.460 Euro.
Meist Mietzuschuss, oft Alleinlebende
Die Auswertung betrachtet die 139.000 reinen Wohngeldhaushalte. Weitere rund 3.600 Haushalte sind gemischt, in ihnen leben Wohngeldbezieher mit Menschen zusammen, die andere Sozialleistungen erhalten. Von den reinen Wohngeldhaushalten bekamen 124.025 einen Zuschuss zur Miete, 14.975 einen Lastenzuschuss für die eigene Immobilie.
Gut die Hälfte, 50,8 Prozent, waren Einpersonenhaushalte. Gleichzeitig sind große Familien überdurchschnittlich vertreten: 22.205 Wohngeldhaushalte zählten fünf oder mehr Personen. In 41 Prozent der Haushalte lebte mindestens ein Kind unter 18 Jahren mit Wohngeldanspruch, in 21.450 Haushalten waren es drei oder mehr.
Rentner sind die größte Gruppe
In 51,6 Prozent der Haushalte stand die Person mit dem höchsten Einkommen nicht im Erwerbsleben, etwa wegen Ruhestands, Studiums oder Ausbildung. Rentner und Pensionäre bildeten mit 64.420 Haushalten die größte Teilgruppe. Wohngeld ist aber auch für Berufstätige wichtig: In 61.495 Haushalten war die Haupteinkommensperson erwerbstätig, darunter 1.205 Selbstständige.
74 Quadratmeter im Schnitt
Die durchschnittliche Wohnfläche der Wohngeldhaushalte lag bei 74 Quadratmetern. Alleinlebende wohnten im Mittel auf 52, Haushalte mit fünf Personen auf 107 Quadratmetern.
Hinweis zu den Zahlen: Das LSN rundet aus Datenschutzgründen alle Werte auf durch fünf teilbare Zahlen, die Abweichung beträgt höchstens zwei. Deshalb lassen sich Teilsummen nicht immer exakt addieren. Die vollständige Mitteilung steht auf der Website des Landesamts.

