Die Bundespolizei hat in der Nacht zum Donnerstag an der deutsch-niederländischen Grenze einen gesuchten Mann festgenommen. Gegen den 25-Jährigen lag ein Haftbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vor. Da er die geforderte Geldstrafe nicht zahlen konnte, muss er nun für mehrere Wochen ins Gefängnis.
Kontrolle am Rastplatz Bentheimer Wald
Bei einer routinemäßigen Kontrolle im Rahmen der wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen wurde der Mann gegen 1:35 Uhr auffällig. Einsatzkräfte der Bundespolizei überprüften die Insassen eines international verkehrenden Fernbusses an der Kontrollstelle auf dem Rastplatz Bentheimer Wald an der Autobahn 30. Der 25-jährige albanische Staatsangehörige befand sich als Mitfahrer im Bus.
Haftbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis
Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl der zuständigen Staatsanwaltschaft vorlag. Grundlage war eine vorangegangene gerichtliche Verurteilung wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Das Urteil sah eine Haftstrafe von knapp anderthalb Monaten vor.
Geldstrafe von 3.200 Euro nicht gezahlt
Der Mann hätte die Haft durch Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 3.200 Euro abwenden können. Da er diesen Betrag jedoch nicht aufbringen konnte, lieferten ihn die Beamten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt ein.

