Der Kreis Coesfeld steht wirtschaftlich im Vergleich mit anderen Regionen in Nordrhein-Westfalen weiter sehr gut da, kann sich den schwächeren Entwicklungen insgesamt aber nicht entziehen. Das war die Kernaussage von Dr. Fritz Jaeckel, Hauptgeschäftsführer der IHK Nord Westfalen, beim Unternehmerfrühstück der Stadt Coesfeld. Rund 100 Gäste waren zu dem Treffen bei der Firma Parador gekommen, zu dem Bürgermeisterin Eliza Diekmann-Cloppenburg in diesem Jahr gemeinsam mit der Volksbank Westmünsterland eingeladen hatte.
Gewerbesteuer finanziert Investitionen am Schulzentrum
Die Bürgermeisterin nutzte das Treffen, um sich bei den Betrieben zu bedanken. Die Gewerbesteuer habe sich Jahr für Jahr besser entwickelt, sagte sie. Das habe der Stadt wichtige Investitionen ermöglicht, etwa am Schulzentrum.
Weltlage und ihre Folgen für Betriebe vor Ort
In seinem Vortrag ordnete Jaeckel die aktuelle weltpolitische Lage ein und zeigte, welche Folgen sie für Entscheidungen in Unternehmen haben kann. In der anschließenden Gesprächsrunde übertrugen Lutz Michaelsen, CSCO von Parador, Bürgermeisterin Diekmann-Cloppenburg und Matthias Entrup, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Westmünsterland, seine Thesen auf ihre eigene Praxis. Moderiert wurde die Runde von Philipp Nagel von der Volksbank.
Neben dem Vortrag stand beim Unternehmerfrühstück vor allem das Gespräch der Unternehmerinnen und Unternehmer untereinander im Mittelpunkt. Die Stadt lädt einmal im Jahr dazu ein.

