Der Baubetriebshof der Stadt Dülmen hat seine Vorbereitungen für den Winter abgeschlossen. 13 Fahrzeuge sind umgerüstet, die Streurouten neu abgefahren und in der Lagerhalle liegen 800 Tonnen Streusalz. Fürs Wochenende am 7. und 8. November 2026 sind Temperaturen bis zum Gefrierpunkt möglich. Ob die Streufahrzeuge dann schon ausrücken, hängt vom Wetter ab, sagt Christian Rohlmann, Leiter des Baubetriebshofes.
Gehwege räumen Eigentümer und Mieter selbst
Die Stadt kümmert sich um Haupt- und Nebenstraßen, Parkplätze und die Gehwege vor öffentlichen Gebäuden. Für die übrigen Gehwege sind Hauseigentümer beziehungsweise Mieter zuständig, in einigen Wohngebieten auch für kleinere Straßen. Wer wo räumen und streuen muss, regelt die Straßenreinigungssatzung der Stadt Dülmen. Rohlmann empfiehlt allen Anliegern, einen Blick hineinzuwerfen. Satzung und weitere Informationen zum Winterdienst stehen im Serviceportal der Stadt Dülmen.
Die gleiche Aufteilung gilt übrigens auch für das Laub. Auf Gehwegen, für die Anlieger zuständig sind, müssen sie die Blätter selbst kehren.
Einsatzleitung prüft ab 3:30 Uhr die Straßen
Sind Kälte und Niederschlag vorhergesagt, entscheidet die Einsatzleitung jeden Morgen gegen 3:30 Uhr, ob gestreut werden muss. Bei Glätte wird die Mannschaft alarmiert. Damit niemand dauerhaft Bereitschaft hat, wechseln sich 3 Teams wochenweise ab.
Die 13 Fahrzeuge sind auch im normalen Betrieb unterwegs und werden für den Winter nur umgerüstet. So muss die Stadt keine eigene Winterflotte vorhalten, erklärt Michael Kamper, beim Baubetriebshof zuständig für die Straßenunterhaltung. Alle Fahrzeuge wurden in den vergangenen Wochen gewartet und geprüft.
Neue Strecken wegen Baustelle in Hausdülmen
Kamper ist die Routen mit seinem Team bereits probeweise abgefahren und hat sie angepasst. Ein Grund: Wegen der Bauarbeiten an der Borkenberger Straße in Hausdülmen fahren die Schulbusse andere Wege. Die Streufahrzeuge folgen diesen neuen Strecken.
Beim Salz sieht sich der Baubetriebshof gut aufgestellt. Im Sommer wurden noch einmal 380 Tonnen nachbestellt, aktuell lagern 800 Tonnen am Baubetriebshof.
Laub wird zu Erde für die Pflanzbeete
Bis der erste Frost kommt, ist der Baubetriebshof noch täglich im Laubeinsatz. Die Mitarbeiter säubern Geh- und Radwege vor öffentlichen Gebäuden sowie Kreuzungsbereiche und leeren regelmäßig die Laubkörbe an den Straßen. In diese Körbe können Bürgerinnen und Bürger die Blätter städtischer Bäume kehren. Das Laub wird zusammen mit dem Grünschnitt direkt am Baubetriebshof kompostiert, die Erde landet im Frühjahr in den städtischen Pflanzbeeten.
Wie sich der Kreis auf den Winter vorbereitet, lesen Sie hier: Winterdienst im Kreis Coesfeld: Zehn Streufahrzeuge und 1.300 Tonnen Salz für 414 Kilometer Kreisstraßen.

