Raumfahrtministerin Bär: Deutsche Astronautin 2028 möglich

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In einem aktuellen WDR-Interview zur NASA-Mission ‚Artemis 2‘ betont Bundesraumfahrtministerin Dorothee Bär Deutschlands Rolle in der Raumfahrt. Sie spricht über zukünftige Missionen und die Förderung von Astronautinnen.

Deutsche Raumfahrt auf dem Vormarsch

Die NASA-Mission ‚Artemis 2‘ hat die Aufmerksamkeit auf die internationale Beteiligung an Mondmissionen gelenkt. Bundesraumfahrtministerin Dorothee Bär erklärte im WDR 5 ‚Echo des Tages‘, dass Deutschland sich als bedeutende Raumfahrtnation etabliert hat. Besondere Betonung legt sie auf die Rolle des europäischen Servicemoduls (ESM), das in Bremen entwickelt wird und für den Mondflug unerlässlich ist. ‚Wir zeigen, dass wir mit deutscher Technologie einen Beitrag leisten können‘, so Bär.

Weniger Geschlechterungleichheit in der Raumfahrt

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Frauen in der Raumfahrt. Ministerin Bär äußerte den Wunsch, bald eine deutsche ESA-Astronautin zu sehen. ‚Es ist essenziell, dass wir auch weibliche Vorbilder haben‘, sagt sie. Derzeit gibt es in Deutschland zwei Reserveastronautinnen, und Bär betont, dass dies ein wichtiger Aspekt für die zukünftige Raumfahrt sein muss.

Wer fliegt zum Mond?

Wer aus Deutschland die nächste Mondmission leiten wird, bleibt abzuwarten. Bär erklärte, dass die Initiative gemeinsam mit der ESA und der NASA entschieden wird. Ihre Einschätzung: ‚Es wird auf die wissenschaftlichen Ergebnisse ankommen, nicht auf das persönliche Profil der Kandidaten.‘ Mit der Möglichkeit, dass ein Deutscher der erste Europäer ist, der zum Mond fliegt, bleibt die Vorfreude hoch. Die nächsten Schritte seien strategisch zu planen, um sicherzustellen, dass alle wichtigen Ergebnisse zum richtigen Zeitpunkt erzielt werden.

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