Frankfurt am Main. Nach zwölf Jahren im Trikot der deutschen Frauen-Nationalmannschaft hat Sara Däbritz ihren Rücktritt bekanntgegeben. Die 30-jährige Mittelfeldspielerin absolvierte seit ihrem Debüt 2013 insgesamt 111 Länderspiele und erzielte dabei 18 Tore. Mit dem EM-Titel 2013 und der Olympiagoldmedaille 2016 zählt Däbritz zu den erfolgreichsten Spielerinnen ihrer Generation.
Däbritz, die aktuell bei Real Madrid unter Vertrag steht, blickt dankbar auf ihre Zeit beim DFB zurück: „Vom ersten bis zum letzten Spiel habe ich das Nationaltrikot mit Stolz getragen. Es war mir ein großes Privileg, für mein Land aufzulaufen.“ Sie betonte die Entwicklung des Frauenfußballs in Deutschland und richtete ermutigende Worte an die nächste Generation.
Die aus Amberg stammende Spielerin begann ihre Nationalmannschaftskarriere 2010 in der U15 und führte später als Kapitänin die U17 zur Europameisterschaft. 2014 gewann sie mit dem U20-Team den WM-Titel. Ihr erstes A-Länderspiel bestritt sie am 29. Juni 2013 gegen Japan in der Münchner Allianz Arena.
DFB-Vertreterinnen und -Vertreter würdigten Däbritz als Teamplayerin, Führungspersönlichkeit und Vorbild. DFB-Sportdirektorin Nia Künzer sagte: „Sara hat tiefe Spuren hinterlassen – sportlich wie menschlich.“ Bundestrainer Christian Wück ergänzte: „Sie war eine feste Größe im Mittelfeld und hat das Gesicht der Mannschaft über Jahre mitgeprägt.“
Däbritz nahm an drei Weltmeisterschaften (2015, 2019, 2023) und vier Europameisterschaften teil – zuletzt 2025, als sie im Halbfinale gegen Spanien zum letzten Mal für Deutschland spielte.
Quelle: Deutscher Fußball-Bund (DFB)

