Stade. Die ARD-Serie „Herrhausen – der Herr des Geldes“ ist mit dem Sonderpreis des Ernst-Schneider-Preises für Wirtschaftsjournalismus ausgezeichnet worden. Im Rahmen einer festlichen Preisverleihung am 7. Oktober 2025 in Stade ehrten die Industrie- und Handelskammern herausragende journalistische Arbeiten, die wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich und relevant vermitteln.
Die vierteilige Produktion der ARD Degeto widmet sich dem Lebensweg von Alfred Herrhausen, dem visionären Vorstandssprecher der Deutschen Bank, der 1989 Opfer eines Attentats wurde. Die Jury lobte die Serie für ihre „herausragende fiktionale Gestaltung“ eines historischen Wirtschaftskapitels und betonte, wie eindrucksvoll sie Persönlichkeit, Vision und gesellschaftlichen Einfluss des Bankers vermittelt. Ausgezeichnet wurden Produzentin Gabriela Sperl, Regisseurin Pia Strietmann und Drehbuchautor Thomas Wendrich.
Neben dem Sonderpreis wurden weitere Kategorien in den Bereichen Print, Audio und Video vergeben. Unter den Preisträgern: Matthias Zimmermann (Augsburger Allgemeine), Henning Sußebach (Die Zeit), Ralf Geißler (MDR), Gesine Enwaldt und Melanie Stucke (NDR, SWR, WDR) sowie Nachwuchsjournalist Sebastian Strauß (Süddeutsche Zeitung). Insgesamt ist der Ernst-Schneider-Preis mit 52.000 Euro dotiert.
Die Preisverleihung fand in Kooperation der IHK Stade-Elbe-Weser mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) statt. Rund 250 Gäste aus Medien, Wirtschaft und Politik verfolgten die Ehrung in Stade.
Quelle: DIHK, IHK Stade-Elbe-Weser

