VDA begrüßt Verlängerung der Mautbefreiung für emissionsfreie Lkw

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Berlin. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis der Abstimmung im Europäischen Parlament zur Eurovignette: Die geplante Verlängerung der Mautbefreiung für emissionsfreie Lkw über das Jahresende hinaus gilt als wichtiges Signal für die Branche.

„Damit wird eine zentrale Stellschraube für den Markthochlauf emissionsfreier Lkw geschaffen“, erklärt VDA-Präsidentin Hildegard Müller. Die Mautbefreiung ermögliche es Unternehmen, die höheren Anschaffungskosten von E-Lkw durch geringere Betriebskosten auszugleichen – ein entscheidender Anreiz, um Investitionen in klimafreundliche Technologien anzuschieben.

Investitionssicherheit und Infrastrukturausbau gefordert

Der Verband fordert nun eine rasche Umsetzung der Regelung sowohl auf EU-Ebene als auch in deutsches Recht. „Brüssel und Berlin müssen jetzt liefern“, so Müller. Gleichzeitig verweist der VDA darauf, dass wirtschaftliche Anreize allein nicht ausreichen. Für einen tatsächlichen Marktdurchbruch brauche es auch einen zügigen Ausbau der Lade- und Wasserstofftankinfrastruktur sowie eine leistungsfähige Stromnetzinfrastruktur in ganz Europa.

Die Eurovignetten-Richtlinie ist ein zentraler Hebel der EU-Verkehrspolitik zur Bepreisung von Emissionen und zur Förderung alternativer Antriebe im Güterverkehr. Die Verlängerung der Mautbefreiung war von zahlreichen Branchenvertretern seit Monaten gefordert worden.

Quelle: Verband der Automobilindustrie (VDA)

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