Berlin. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) haben eine neue Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel ist es, Studieninteressierte, Studierende und Hochschulabsolvent:innen künftig noch gezielter beim Übergang zwischen Schule, Studium und Beruf zu unterstützen. Die Vereinbarung wurde am 11. November in Berlin vorgestellt.
Angesichts tiefgreifender Veränderungen in der Arbeitswelt – etwa durch Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und den demografischen Wandel – soll die enge Zusammenarbeit beider Institutionen jungen Menschen mehr Orientierung und bessere Entscheidungsgrundlagen bieten.
Einheitliche Beratung an der Schnittstelle von Schule, Studium und Beruf
BA-Vorstandsvorsitzende Andrea Nahles betont: „Die Möglichkeit der Einbindung der Berufsberatung in die Strukturen der Hochschulen zeigt die zunehmende Durchlässigkeit und Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung.“ Studierende kennen das Angebot vielfach schon aus der Schulzeit – nun soll es systematisch ausgebaut werden.
Auch Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, sieht in der Zusammenarbeit großes Potenzial: „Hochschulen tragen Verantwortung für die Zukunft ihrer Studierenden. Die Kooperation mit der BA erweitert unser Beratungsangebot und eröffnet neue Perspektiven.“
Beratung stärken – Übergänge erleichtern: Was sich jetzt ändert
Die konkrete Umsetzung der Kooperation wird regional gestaltet. Lokale Arbeitsagenturen und Hochschulen sollen gemeinsam passende Formate entwickeln und dabei auch weitere Akteure aus der Bildungsberatung einbinden. Ziel ist ein möglichst hohes Bildungsniveau, verbesserte Beschäftigungschancen und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten.