Podiumsdiskussion mit mehreren Teilnehmern in einem modernen Veranstaltungsraum.

Podium „Friedenflechten“ in Münster: Europa zwischen Erfahrung und Bedrohung

Münster. Am Freitag, 21. November 2025, lädt die Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Stadt Münster zur internationalen Podiumsdiskussion „Friedenflechten“ in den Erbdrostenhof ein. Im Zentrum steht die Frage, was den Frieden in Europa heute trägt – und welche Lehren sich aus den Friedensprozessen in Südosteuropa ziehen lassen.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr mit einem Videoimpuls der ukrainischen Menschenrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Oleksandra Matwijtschuk. Im Anschluss diskutieren die Historikerin Prof. Dubravka Stojanović (Universität Belgrad), der Schriftsteller Robert Menasse (Österreich) und der Politikanalyst Dušan Reljić über Friedenssicherung und neue Bedrohungslagen.

30 Jahre nach dem Dayton-Abkommen: Europa im Spiegel der Geschichte

Der Blick auf die Friedensprozesse nach den Kriegen in Bosnien und Herzegowina sowie Kroatien liefert wertvolle Einsichten – gerade in Zeiten aktueller geopolitischer Spannungen. Moderiert wird die Diskussion von Prof. Klaus Schubert von der Universität Münster. Musikalisch begleitet Pianistin Senka Branković den Abend.

Die Veranstaltung ist öffentlich und findet im historischen Erbdrostenhof an der Salzstraße 38 statt. Weitere Informationen zur politischen Bildung und zum Veranstaltungsformat bietet die Website der Stadt Münster.

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