Buntes, geometrisches Design eines Vogels mit leuchtenden Farben auf dunklem Hintergrund.

BMW testet neue Wege zur CO₂-Reduktion beim Fahren und Laden

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München/Rotterdam. Mit drei innovativen Pilotprojekten testet die BMW Group, wie Fahrerinnen und Fahrer ihre Fahrzeuge bewusster und energieeffizienter nutzen können. Mithilfe von Apps, Echtzeitdaten und spielerischen Anreizen („Gamification“) will der Konzern umweltfreundliches Verhalten fördern – vom Fahren im effizienten Modus bis hin zum Laden in CO₂-armen Zeitfenstern.

Digitale Anstöße für nachhaltige Mobilität

In Kooperation mit der Stadt Rotterdam hat BMW verschiedene Konzepte erprobt. So zeigte das Projekt „My Travels“ Nutzerinnen und Nutzern realistische Alternativen zu kurzen Autofahrten – etwa per Fahrrad oder ÖPNV. Ergebnis: Wer regelmäßig die App nutzte, sparte im Schnitt 1,5 Fahrten pro Woche ein.

Auch das Projekt „MINI Artwork Challenge“ verfolgte das Ziel, energieeffizientes Fahren spielerisch zu belohnen. Je häufiger im stromsparenden Modus gefahren wurde, desto mehr entwickelte sich ein KI-generiertes Kunstwerk im Fahrzeugdisplay. Dies führte zu einer 60-prozentigen Steigerung der Fahrten im Effizienzmodus.

Beim dritten Projekt „COOL – CO2 Optimales Laden“ ging es darum, das Ladeverhalten von E-Autofahrern zu optimieren. Eine App informierte über die aktuelle CO₂-Bilanz des Strommixes – und motivierte Nutzer, Ladezeiten bewusst auf emissionsärmere Phasen zu verlegen. Ergebnis: 6 % mehr Ladevorgänge erfolgten in CO₂-optimierten Zeitfenstern.

Kooperation mit Stadt und Forschung

Die Projekte wurden von BMW gemeinsam mit der Stadt Rotterdam, der Universität Münster und der Erasmus-Universität Rotterdam entwickelt. Sie zeigen, dass selbst kleine Anstöße – sogenannte Nudges – zu messbaren Veränderungen im Mobilitätsverhalten führen können.

Weitere Informationen zur nachhaltigen Mobilitätsstrategie der BMW Group gibt es auf www.bmwgroup.com.

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