Köln. Die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH investiert rund 10 Millionen USD in das brasilianische Unternehmen Combio Energia S.A. (Combio), um dessen Wachstum zu unterstützen. Diese DEG Investition Combio Energia erfolgt gemeinsam mit der brasilianischen Private Equity Gesellschaft SPX Capital, wodurch ein Gesamtkapital von 45 Millionen USD mobilisiert wird.
Nachhaltige Energie für die Industrie
Combio spezialisiert sich auf die Entwicklung von Anlagen zur nachhaltigen Produktion von Wasserdampf, einem essentiellen Element in zahlreichen Industrien, insbesondere in der Lebensmittel- und Getränkeproduktion, im Bergbau und in der Chemieindustrie. Traditionell wird Wasserdampf oft durch fossile Brennstoffe erzeugt, was gesundheitsschädliche Emissionen zur Folge hat. Combio hingegen setzt auf Biomasse und erneuerbaren Strom, um eine umweltfreundliche Alternative anzubieten. Durch diese innovative Technologie können die Kunden von Combio jährlich etwa 670.000 Tonnen CO2-Emissionen einsparen.
Die CEO von Combio, Paulo Skaf Filho, hebt die Bedeutung dieser DEG Investition hervor: „Die Unterstützung durch die DEG gibt uns die Sicherheit, unsere Projekte auszubauen und die Dekarbonisierung in schwer zu transformierenden Sektoren voranzutreiben.“ Diese Investition wird nicht nur das Unternehmenswachstum fördern, sondern auch zur Schaffung von rund 500 neuen Arbeitsplätzen bei den Kunden von Combio führen.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Die DEG ist seit ihrer Gründung aktiv in Lateinamerika und unterstützt dort Unternehmen, um nachhaltige Entwicklungen voranzutreiben. Durch langfristige Finanzierung, umfassende Beratung und Transformations-Know-how trägt die DEG dazu bei, dass Unternehmen resilienter und zukunftsfähig werden. Die Investition in Combio unterstreicht die zunehmende Relevanz erneuerbarer Energien in der Industrie.
Insgesamt zeigt die DEG Investition Combio Energia, wie durch innovative Ansätze im Bereich erneuerbare Energien nicht nur ökologische Vorteile erzielt, sondern auch wirtschaftliche Impulse gesetzt werden können. Dies ist ein Schritt hin zu einer nachhaltigeren und emissionsärmeren Industrieproduktion, die nicht nur von Brüssel gefordert, sondern auch von der Wirtschaft selbst vorangetrieben wird.

