Frankfurt am Main. Christiane Laibach, Vorständin der KfW Bankengruppe, wird nach 36 Jahren im Unternehmen in den Ruhestand treten. Ihre einvernehmliche Niederlegung des Mandats erfolgt zum 31. Juli 2026.
Ruhestand für KfW-Vorstand
Christiane Laibach begann ihre Karriere bei der KfW Bankengruppe im Jahr 1990 als Trainee und wurde am 1. Juni 2021 in den Vorstand berufen. In ihrer Zeit in der Bank war sie maßgeblich für die internationalen Finanzierungen verantwortlich und beschleunigte die Entwicklung der KfW IPEX-Bank sowie die Neuausrichtung der DEG zur Unterstützung nachhaltiger Investitionen. Ihre Führung hat das Unternehmen zu einer wichtigen Institution im Bereich der internationalen Projekt- und Exportfinanzierung gemacht.
Laibach blickt auf eine erfolgreiche Zeit zurück, in der sie insbesondere die strategische Neuausrichtung der Finanziellen Zusammenarbeit in Reaktion auf geopolitische Herausforderungen vorantrieb. „Nach langer erfolgreicher Tätigkeit habe ich die persönliche Entscheidung getroffen, im Sommer kommenden Jahres in den Ruhestand zu gehen“, betont Laibach. Sie wird besonders die Zusammenarbeit mit ihren Kolleginnen und Kollegen sowie die Herausforderungen im internationalen Geschäft vermissen.
„Christiane Laibach wird nach 36 Jahren in der KfW Bankengruppe im Sommer ihr Mandat auf eigenen Wunsch niederlegen“, sagte Stefan Wintels, Vorstandsvorsitzender der KfW.
Die KfW Bankengruppe hat bereits die Nachbesetzung für die Vorstandsposition angestoßen, um die Kontinuität in der internationalen Finanzierungsabteilung sicherzustellen. Laibachs kontinuierliches Engagement hat nicht nur zur Stärkung der KfW beigetragen, sondern auch zur Verbesserung der finanziellen Zusammenarbeit mit Entwicklungs- und Schwellenländern.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Die bevorstehende Pensionierung von Christiane Laibach markiert einen bedeutenden Wandel in der KfW Bankengruppe. Ihre Expertise und der Erfahrungsschatz, den sie in der Bank angesammelt hat, wird schwer zu ersetzen sein. Für die Bürgerinnen und Bürger Frankfurts und darüber hinaus wird die Suche nach einer qualifizierten Nachfolge von großer Bedeutung sein, um das internationale Engagement der Bank weiterhin erfolgreich zu gestalten.
Mit dem Schritt in den Ruhestand wird Laibach nicht nur für sich einen neuen Lebensabschnitt einläuten, sondern auch für die KfW Bankengruppe eine neue Ära einleiten. Die strategische Ausrichtung, die sie maßgeblich mitgestaltet hat, bleibt auch zukünftig ein wichtiges Thema für die Region und deren wirtschaftliche Entwicklung.

