München. Ab dem 1. Januar 2026 schließen sich Thüga Energie und ThügaNETZE zu einem neuen Regionalversorger zusammen. Diese Kooperation zielt darauf ab, Zukunftsfähigkeit und Effizienz zu steigern sowie strategische Partnerschaften in den Regionen Hegau, Pfalz, Oberschwaben und Allgäu zu fördern.
Thüga bündeln Kräfte
Mit der Zusammenlegung von Thüga Energie und ThügaNETZE entsteht ein vertikal integrierter Regionalversorger. Der neue Strukturverlauf wird die Kompetenzen der beiden Unternehmen bündeln und die Kooperationen mit den Kommunen verstärken. „Unser Ziel ist es, durch die Bündelung beider Unternehmen präsenter im Markt und effizienter für die Kundinnen und Kunden vor Ort zu sein“, erklärte Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Thüga Aktiengesellschaft.
Im Jahr 2024 erzielte die Thüga-Gruppe einen Umsatz von nahezu 48 Milliarden Euro und zählt damit zu den drei umsatzstärksten Energieversorgern in Deutschland. Bis Ende 2025 wird Thüga ihre Anteile an der ThügaNETZE in die Thüga Energie einbringen, um eine engere Zusammenarbeit zu ermöglichen und die Kundenbetreuung sowie kommunale Kooperationen zukunftsfähig zu gestalten.
Veränderungen in der Unternehmensführung
Mit der Einführung des neuen Regionalversorgers wird es auch einen Wechsel in den Geschäftsführungen geben. Christoph Raquet, bisher Geschäftsführer von ThügaNETZE, übernimmt zum 1. Januar 2026 die Leitung der Thüga Energie. Er folgt auf Dr. Markus Spitz, der in der Thüga Aktiengesellschaft als Leiter der Region West eingesetzt wird. Martin Bauer wird neuer Geschäftsführer der ThügaNETZE und bringt umfangreiche Erfahrung als ehemaliger Leiter Netze mit.
„Ich freue mich darauf, mit den Kollegen in ihren neuen Funktionen zusammenzuarbeiten, die regionale Stärke der Thüga auszubauen und zukunftsgerichtet in der Thüga-Gruppe voranzugehen“, betonte Dr. Alsheimer.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Die Fusion von Thüga Energie und ThügaNETZE hat weitreichende Implikationen für die betroffenen Regionen. Durch die verstärkte Zusammenarbeit wird einerseits die regionale Energieversorgung optimiert, andererseits wird der Fokus auf nachhaltige Energiequellen verstärkt. Die Thüga-Gruppe, die unter anderem über 11.500 Ladepunkte für E-Mobilität verfügt, wird ihre Kompetenzen in der Erzeugung erneuerbarer Energien weiter ausbauen. Dies trägt zur Erreichung der Klimaziele und zur Förderung der energetischen Wende bei.
Die Bürgerinnen und Bürger der Regionen Hegau, Pfalz, Oberschwaben und Allgäu können sich auf ein breiteres Angebot an Energie-Dienstleistungen und eine zuverlässigere Versorgung verlassen. Die bevorstehenden Schritte unterstützen nicht nur die wirtschaftliche Stabilität der Unternehmen, sondern auch die nachhaltige Entwicklung der Energieinfrastruktur. Die Kooperation von Thüga Energie und ThügaNETZE wird somit einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Entwicklung leisten und die Basis für eine umweltfreundliche Zukunft schaffen.