Eskalation der Gewalt in Kordofan verschärft Krise

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Berlin. In der sudanesischen Region Kordofan hat die Gewalt dramatisch zugenommen, was zu einer akuten Hungersnot und einer humanitären Krise führt. Die Fokus-Keyphrase „Gewalt Kordofan Hungersnot“ beschreibt die Situation präzise.

Hilfe für Kordofan

Verschärfte Lage durch anhaltende Gewalt

Die Region Kordofan erlebt derzeit eine massive Zunahme der Gewalt, vor allem in den Gemeinden Dilling und Kadugli im Südkordofan. Durch die Belagerung sind lebenswichtige Hilfslieferungen blockiert. Die Zivilbevölkerung bleibt vom Zugang zu Nahrungsmitteln, Medikamenten und grundlegenden Dienstleistungen abgeschnitten.

Am 13. Dezember starben sechs Blauhelmsoldaten der UNO-Friedenstruppe UNISFA bei Drohnenangriffen in Kadugli. Bereits Anfang Dezember führte ein Machtwechsel in Babanusa (Westkordofan) zu verstärkten Angriffen, Vertreibungen und Unterbrechungen von Versorgungswegen. Auch der Nordkordofan ist von schweren Kämpfen betroffen.

Dringender Hilfebedarf und humanitäre Auswirkungen

Mehr als 21 Millionen Menschen im Sudan leiden unter extremer Ernährungsunsicherheit, davon befinden sich mindestens 375.000 in katastrophalen Zuständen. In Südkordofan leiden über 63.000 Kinder an akuter Mangelernährung, rund 10.000 davon besonders schwer. 96 Prozent der vertriebenen Familien können ihre Grundbedürfnisse nicht decken. Aktion gegen den Hunger unterstützt mit Gesundheits- und Ernährungsteams sowie Programmen zur Prävention sexualisierter Gewalt.

„Unsere Mitarbeitenden in Kadugli berichten, dass die meisten Medikamente bereits seit zwei Jahren nicht verfügbar sind. Viele Menschen haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung, viele Kinder leiden an Mangelernährung. Das Leid und die Risiken für die Menschen sind alarmierend“, sagte Jan Sebastian Friedrich-Rust, Geschäftsführer von Aktion gegen den Hunger.

  • Anhaltende fehlende Versorgung mit Medikamenten und Lebensmitteln
  • Millionen von Menschen von Hunger und Vertreibung betroffen
  • Große Zahl mangelernährter Kinder in Kordofan
  • Erhöhter Schutzbedarf für Zivilisten und humanitäres Personal

Beispiel: Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Die dramatische Lage durch die „Gewalt Kordofan Hungersnot“ hat auch regionale Auswirkungen auf benachbarte Gebiete. Die humanitäre Organisation fordert die internationale Gemeinschaft dringend auf, den Schutz von Zivilisten und humanitärem Personal zu gewährleisten. Ebenso muss ein sicherer Zugang zu den belagerten Gebieten geschaffen werden, damit Hilfe geleistet werden kann. Für betroffene Menschen in Kordofan ist die Versorgung mit Nahrungsmitteln und medizinischer Betreuung lebensnotwendig. Aktion gegen den Hunger bleibt vor Ort, um Gesundheitsdienste und Ernährungsprogramme weiter fortzuführen.

Weitere Informationen zur Arbeit von Aktion gegen den Hunger in Krisenregionen finden Sie auf regionalupdate.de. Ausführliche, verlässliche Daten zu humanitären Krisen stellt zudem die Webseite des United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA) bereit.

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