Haßelmann fordert klares Signal zu russischen Geldern

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Berlin. Die Co-Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Britta Haßelmann, kritisiert die Entscheidung Europas zum Umgang mit den eingefrorenen russischen Vermögenswerten als unzureichend. Trotz der Zustimmung zu einem 90-Milliarden-Euro-Kredit für die Ukraine fordert sie eine direkte Nutzung der eingefrorenen Gelder zugunsten der Ukraine. Dabei steht die Fokus-Keyphrase „Russische Vermoegenswerte Ukraine“ im Mittelpunkt der Debatte.

Klare Signale jetzt: Umgang mit den Russischen Vermoegenswerte Ukraine

Finanzielle Unterstützung für die Ukraine durch Europa

Europa hat zugesagt, der Ukraine einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro zu gewähren, um das Land in finanzieller, wirtschaftlicher und militärischer Hinsicht zu unterstützen. Dies ist ein Zeichen der Solidarität angesichts des anhaltenden Kriegs, der von Russland unter Präsident Wladimir Putin begonnen wurde. Die Gelder sollen helfen, die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine zu stärken und deren Staatshaushalt zu entlasten. Haßelmann sieht darin ein positives Signal, fordert jedoch eine stärkere Entschlossenheit Europas.

Kritik an der Nutzung eingefrorener russischer Vermögen

Britta Haßelmann übt deutliche Kritik daran, dass Europa bislang nicht beschlossen hat, die eingefrorenen Vermögenswerte russischer Oligarchen und Institutionen an die Ukraine weiterzugeben. Sie betont, dass ein klares Signal an Russland und Putin notwendig sei, um die Täter für den Angriffskrieg wirtschaftlich zu treffen und die Ukraine unmittelbar zu unterstützen. Insbesondere verweist sie auf den Widerstand aus Belgien, Frankreich und Italien, die einer solchen Maßnahme nicht zustimmten.

„Ich hätte mir anderes gewünscht. Ein klares Signal Europas, auch ein klares Signal an Russland, an Putin, dass wir die russischen Vermögenswerte, die jetzt eingefroren sind, an die Ukraine geben“, sagte Haßelmann.

Europäische Sicherheit in Gefahr

Haßelmann macht darüber hinaus deutlich, dass der Konflikt nicht mehr nur die Ukraine betrifft, sondern die gesamteuropäische Sicherheit bedroht. Die europäischen Länder müssten gemeinsam Verantwortung tragen und in Kooperation mit den USA und der Ukraine Lösungen finden. Entscheidungsprozesse dürften dabei nicht über die Köpfe der Ukrainer hinweg geführt werden, betont sie.

Beispiel für eine Positionierung der europäischen Länder zur Sicherheit:

  • Gemeinsame Verantwortung für die Wahrung von Frieden und Stabilität
  • Intensive Zusammenarbeit zwischen EU, USA und Ukraine
  • Sicherstellung eines völkerrechtlichen Vorgehens im Umgang mit Russland

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Die Debatte um die „Russische Vermoegenswerte Ukraine“ verdeutlicht, wie komplex die politische und finanzielle Unterstützung der Ukraine ist. Für Bürgerinnen und Bürger in Deutschland und Europa symbolisiert die Entscheidung der EU-Mitgliedstaaten über die eingefrorenen Vermögenswerte einen wichtigen Schritt bei der Bewältigung der Folgen des Krieges in der Ukraine. Die geplanten Kredite und Hilfen sind Teil der umfassenden Unterstützung zur Stabilisierung der Ukraine. Gleichzeitig bleibt abzuwarten, ob Europa in Zukunft gemeinsam stärker auf Forderungen nach der direkten Weitergabe russischer Vermögen an das ukrainische Staatsgebiet reagieren kann. Für vertiefende Informationen zur europäischen Ukraine-Politik steht regionalupdate.de zur Verfügung, ebenso relevante Erläuterungen zum Thema bei Bundeszentrale für politische Bildung.


Quellen

  • PHOENIX Interview mit Britta Haßelmann: phoenix.de/s/hGb
  • Bundeszentrale für politische Bildung: Informationen zu Europa und Ukraine

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