Wirtschaftssenatorin Giffey fordert Bundeshilfe nach Berliner Stromnetz-Anschlag

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Berlin. Nach dem Anschlag Stromnetz Berlin im Südwesten der Stadt fordert Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) die Unterstützung des Bundes bei den Ermittlungen. Sie warnt vor möglichen weitergehenden Gefahren und hebt die wirtschaftlichen Folgen hervor.

Bundeshilfe gefordert

Angriff auf Infrastruktur und Gesellschaft

Der Anschlag auf das Stromnetz Berlin stellt laut Franziska Giffey nicht nur einen Angriff auf eine zentrale Infrastruktur dar, sondern trifft auch die freie Gesellschaft. Im rbb24inforadio betonte sie die Bedeutung einer genauen Aufklärung: „Die Frage ist ja, sind das nur linke Gruppen von Aktivisten, die ideologisch unterwegs sind, oder steckt da mehr dahinter. Das muss unbedingt ermittelt werden.“ Die Sichtweisen im Bekennertext bezeichnete Giffey als „hochgradig gefährlich“.

Die Wirtschaftssenatorin sieht den Vorfall als unbegründet in jeder Hinsicht und weist auf erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen hin. Der Schutz der Energieversorgung habe daher höchste Priorität.

Maßnahmen zur Stabilisierung der Stromversorgung

Als Reaktion auf den Vorfall und auch auf einen großflächigen Stromausfall im September hat Berlin ein Resilienz-Konzept beschlossen. Giffey versichert: „Wir können sagen, was wir dort geplant haben, wird umgesetzt und funktioniert auch.“ Zur kurzfristigen Verbesserung der Versorgung werden neben den Reparaturarbeiten derzeit weitere Notstromaggregate installiert. Ziel ist es, die Lage möglichst noch vor Donnerstag zu stabilisieren.

„Wir können sagen, was wir dort geplant haben, wird umgesetzt und funktioniert auch“, sagte Giffey.

Bezüglich der Sicherheitslage und der geplanten Maßnahmen informiert die offizielle Seite der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe wirtschaft.berlin.de weitere Interessierte.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung für Berlin und die Bürgerinnen und Bürger

Der Anschlag verdeutlicht die Verwundbarkeit wichtiger Infrastrukturen in Berlin. Für die Bevölkerung bedeutet dies eine verstärkte Sensibilität gegenüber möglichen weiteren Störungen sowie kurzfristige Einschränkungen durch Notversorgung. Die Berliner Verwaltung baut auf die Zusammenarbeit mit dem Bund, um sowohl die Ursachen aufzuklären als auch die Versorgungssicherheit zu erhöhen.

Zu den nächsten Schritten gehört die umfassende Ermittlung des Tatmotivs und der Hintergründe durch Bund und Land. Zudem laufen die Maßnahmen zur Verstärkung der Netzstabilität und zur besseren Absicherung gegen zukünftige Angriffe. Bürgerinnen und Bürger werden über aktuelle Entwicklungen und Sicherheitsvorkehrungen über die offiziellen Kanäle informiert, unter anderem auch über das regionalupdate.de-Portal, das regelmäßig lokale Nachrichten bereitstellt.

Weiterführende Informationen zu Energieversorgung und Sicherheit in Berlin sind unter anderem beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) verfügbar.

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