Münster. Die Evakuierung rund um die Fundstelle der Fliegerbombe Weseler Straße ist abgeschlossen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst begann am Montagnachmittag mit der Entschärfung eines 250 Kilogramm schweren Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg.
Evakuierung in Münster
Die Fliegerbombe Weseler Straße wurde bei Bauarbeiten am Dienstagvormittag, 6. Januar, entdeckt. Um die Entschärfung sicher durchführen zu können, sperrte die Feuerwehr das Gebiet in einem Radius von 250 Metern um die Fundstelle. In diesem Bereich sind etwa 2.200 Menschen gemeldet. Die Weseler Straße sowie die Geiststraße sind in beide Richtungen gesperrt.
Evakuierungsmaßnahmen und Betreuung
Für die Zeit der Entschärfung wurde eine Notbetreuungsstelle in der Erich-Klausener-Realschule an der Bismarckallee eingerichtet. Zusätzlich verkehrt ein Shuttlebus ab der Haltestelle „Geiststraße“ auf der Weseler Straße in Fahrtrichtung stadteinwärts, um die betroffenen Personen zu transportieren.
Informationsangebote für die Bevölkerung
Stadt und Feuerwehr Münster informieren kontinuierlich über den weiteren Verlauf der Entschärfung. Neben Pressemitteilungen stehen die Informationen auf der offiziellen Website der Stadt Münster www.muenster.de sowie über Social-Media-Kanäle zur Verfügung. Für Rückfragen wurde eine Bürger-Hotline unter der Telefonnummer 02 51/4 92-99 99 geschaltet.
„Die Evakuierung des Gebiets um die Fundstelle ist abgeschlossen. Die Entschärfung der Fliegerbombe hat planmäßig begonnen“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Münster.
Abschluss und Ausblick
Für die betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner in Münster bleibt die Fliegerbombe Weseler Straße eine wichtige Sicherheitsmaßnahme. Die vollständige Räumung des rund 250 Meter großen Radius ermöglichte einen sicheren Ablauf der Entschärfung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst. Nach Abschluss der Arbeiten werden die Sperrungen aufgehoben und die Bewohner können in ihre Häuser zurückkehren. Bürgerinnen und Bürger werden weiterhin gebeten, die Informationen von Stadt und Feuerwehr aufmerksam zu verfolgen, um über mögliche weitere Schritte informiert zu bleiben.
Weitere Details und Sicherheitsinformationen sind bei regionalupdate.de sowie auf der Website der Feuerwehr Münster verfügbar. Weiterführende Informationen zum Umgang mit Fliegerbomben bietet auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.bund.de.

