Berlin. Die Nachfrage nach vollelektrischen Fahrzeugen wächst stetig. Die Zulassungszahlen für Dezember 2025 zeigen, dass mit einem Marktanteil von 19,1 Prozent Elektroautos immer häufiger neu zugelassen werden. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) gibt in ihrem aktuellen Verbraucherleitfaden praxisnahe Tipps für eine elektroautos umwelt verträgliche modellwahl und warnt vor klimaschädlichen Plug-in-Hybriden.
Elektroautos boomen jetzt
Steigende Zulassungszahlen und Markttrends
Im Dezember 2025 waren fast jeder fünfte neu zugelassene Pkw in Deutschland vollelektrisch. Dies entspricht einem Anstieg von rund 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die steigende Nachfrage belegt, dass Verbraucher zunehmend auf Elektromobilität setzen.
Die Bundesgeschäftsführerin der DUH, Barbara Metz, betont:
„Die Zukunft ist elektrisch! Reine Elektroautos sind deutlich klima- und umweltfreundlicher als Verbrenner – mit oder ohne Hybridantrieb.“
Bedeutung der Fahrzeugwahl und Verbrauchertipps
Die DUH rät bei der Anschaffung von Elektroautos vor allem zu sparsamen Kleinwagen. Plug-in-Hybride empfiehlt die Organisation nicht, da diese in der Praxis oft höhere Emissionen aufweisen als offiziell angegeben. Der Fokus sollte auf Modellen liegen, die aufgrund ihres geringeren Stromverbrauchs besonders umweltverträglich sind.
Die durchschnittlich in Deutschland zurückgelegte Strecke liegt bei 34 Kilometern täglich. Da viele Elektroautos eine Reichweite von rund 400 Kilometern oder mehr haben, ist der Alltag mit ihnen gut abzudecken. Öffentliche Ladeinfrastruktur ist mit über 175.000 Ladestellen, darunter etwa 42.000 Schnellladepunkten, gut ausgebaut und wird weiter ausgebaut.
Langlebigkeit und technische Entwicklungen
Thomas Fischer, Leiter für Kreislaufwirtschaft bei der DUH, verweist auf die hohe Langlebigkeit und Wartungsarmut von Elektroautos:
„Elektroautos benötigen insgesamt weniger Wartung und Reparaturen als Verbrenner, da sie weniger Verschleißteile haben.“
Die Reparaturfreundlichkeit, insbesondere der Austausch einzelner Batteriemodule, sollte beim Kauf berücksichtigt werden. Neue Batterietechnologien wie Natrium-Ionen-Batterien könnten außerdem bald eine nachhaltigere Alternative zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien darstellen.
- Elektroautos verursachen über den gesamten Lebenszyklus nur etwa ein Viertel der Treibhausgasemissionen eines Verbrenners.
- Plug-in-Hybride werden oft im Verbrennermodus gefahren, was ihre Umweltbilanz verschlechtert.
Weitere Informationen und den Verbraucherleitfaden finden Interessierte auf der Webseite der Deutschen Umwelthilfe.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Regionale Bedeutung und praktische Hinweise für Verbraucher
Für Verbraucher in Deutschland, auch in Ihrer Region, bedeutet der Trend zu vollelektrischen Fahrzeugen eine Chance, den eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Gerade in Ballungsräumen und Städten erleichtert die gut ausgebaute Ladeinfrastruktur die Nutzung. Die Empfehlung der DUH, eine umweltverträgliche Modellwahl zu treffen, hilft zudem, die positiven Effekte der Elektromobilität zu maximieren.
Viele Kommunen setzen bereits gezielt auf den Ausbau von Ladepunkten und fördern Elektrofahrzeuge. Bürgerinnen und Bürger sollten beim Kauf auf Effizienz und Umweltfreundlichkeit achten. Die Tatsachen sprechen dafür, dass vollelektrische Kleinwagen eine ökologische und wirtschaftliche Alternative zu herkömmlichen Fahrzeugen bieten.
Mehr regionalbezogene Informationen und weitere Tipps zum nachhaltigen Fahren finden Sie auf regionalupdate.de. Zu allgemeinen Fakten rund um Elektromobilität informiert das Bundesministerium für Digitales und Verkehr auf bmvi.de.

