ARD veröffentlicht weiterentwickelte Eckpunkte 3.0 für Auftragsproduktionen

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Digitale Realität

Leipzig. Zum 1. Januar 2026 sind die weiterentwickelten ARD Eckpunkte Auftragsproduktionen in Kraft getreten. Die ARD will damit die Zusammenarbeit mit deutschen Produktionsunternehmen stärken und eine faire Rechteverteilung bei Auftragsproduktionen sichern.

Neues ARD Eckpunkte für Auftragsproduktionen

Die neuen ARD Eckpunkte Auftragsproduktionen (EPP 3.0) basieren auf einer realistischen Kalkulation der Produktionskosten. Sowohl die Sender als auch die Produzenten sollen so besser auf Marktentwicklungen reagieren können. Neu ist, dass bestimmte Kalkulationspositionen künftig flexibler behandelt und produktspezifisch anerkannt werden, um mehr Spielraum in der Budgetgestaltung zu schaffen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Anpassung der Zahlungspläne, um Produzenten vor finanziellen Risiken durch Vor- und Zwischenfinanzierungen besser zu schützen. Das überarbeitete ARD-Schichtenmodell regelt außerdem die transparente und faire Aufteilung der Nutzungsrechte zwischen ARD und Produktionsunternehmen. Dabei wird dem zeitlichen Wertverlust bei sogenannten Premium-Rechten Rechnung getragen, was die Marktrelevanz realistischer abbildet.

Förderung von Innovation und Regionalität

Das ARD-Leistungsmodell wurde grundlegend überarbeitet. Es ermöglicht künftig eine stärkere Unterstützung der freien Entwicklung neuer Programmideen. Die Zahl der Programmprämien steigt von 50 auf 60, um besonders kleine und mittlere Produktionsfirmen regional zu fördern. Mit den Prämien sollen Innovationen in der Programmgestaltung gezielt vorangetrieben werden. Die Vergabe der Prämien ist für Ende des ersten Quartals 2026 geplant.

Verbesserter Workflow in der fiktionalen Produktion

Parallel zu den Eckpunkten wurde ein Leitfaden für Arbeitsabläufe in fiktionalen Auftragsproduktionen erstellt. Dieser enthält Empfehlungen für eine frühzeitige Abstimmung zwischen Sendern und Produzenten zu inhaltlichen und finanziellen Rahmenbedingungen. Ein neues Auftaktgespräch soll dazu beitragen, Erwartungen und Möglichkeiten schon zu Beginn der Zusammenarbeit klar zu definieren.

„Die Film- und Medienbranche steht auch 2026 vor großen Herausforderungen. Sowohl die Produzierenden als auch die ARD sehen sich steigenden Kosten bei gleichzeitig sinkenden Budgets gegenüber. Deswegen war und ist es nötig, im kontinuierlichen Austausch zu bleiben und gemeinsam nach vorne zu schauen“, sagte Ralf Ludwig, ARD-Filmintendant und Intendant des MDR.

Weitere Informationen zu den ARD-Eckpunkten, FAQ und dem Leitfaden sind auf der offiziellen ARD-Webseite zur Zusammenarbeit mit der Film- und Fernsehwirtschaft verfügbar. Die ARD plant zudem Infoveranstaltungen für die Branchenvertreter.

Beispiel:
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

ARD Eckpunkte Auftragsproduktionen: Bedeutung für die Region und Ausblick

Die neuen ARD Eckpunkte Auftragsproduktionen stellen für die regionale Medienlandschaft eine wichtige Grundlage dar. Durch die stärkere Berücksichtigung realer Produktionskosten und fairer Rechteverteilung wird die finanzielle Stabilität von lokalen Produktionsfirmen verbessert. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies langfristig eine bessere Versorgung mit hochwertigem, vielfältigem Programm aus der Region. Zudem unterstützt die gezielte Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen die kulturelle Vielfalt und regionale Identität.

Die ARD plant, die Eckpunkte fortlaufend an Entwicklungen des Medienmarkts anzupassen und verstärkt den Dialog mit Produzenten über Infoveranstaltungen. Die Einführung des neuen Leistungsmodells und des verbesserten Workflows in der fiktionalen Produktion sollen Innovationen weiter fördern. So bleibt die ARD ein wichtiger Akteur für die Qualität und Vielfalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland.

Weitere Details zu den ARD-Eckpunkten für Auftragsproduktionen sind auf regionalupdate.de verfügbar. Für offizielle Informationen empfiehlt sich auch die Webseite der ARD selbst: Zusammenarbeit mit Film- und Fernsehwirtschaft.

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