Kassel. Ab dem 15. Januar startet erneut die Studie „Digitalisierung im Raum der Kirchen“ (DiRK 2026), die unter anderem die Nutzung von kuenstliche intelligenz kirchen studie thematisiert. Die Befragung wird vom Versicherer im Raum der Kirchen (VRK) in Kooperation mit der Macromedia University Köln sowie weiteren Partnern durchgeführt.
KI in Kirchen jetzt
Die Studie „Digitalisierung im Raum der Kirchen“ richtet sich an Kirchenmitglieder und Beschäftigte kirchlicher Einrichtungen aller christlichen Konfessionen in Deutschland. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz digitaler Technologien, insbesondere der kuenstliche intelligenz kirchen studie, sowie auf neuen Formen digitaler Seelsorge, Podcasts und Apps. Ziel ist es, die aktuelle Nutzung, Erwartungen und ethische Fragen rund um Künstliche Intelligenz im kirchlichen Kontext zu erfassen und zu analysieren.
Beteiligte und Methodik
An der Vorstudie DiRK 2023 hatten über 5.000 Personen teilgenommen, was die Untersuchung zur bislang umfangreichsten ihrer Art machte. Mitarbeitende und Kirchenmitglieder werden getrennt befragt, um verschiedene Perspektiven einzubeziehen. Die Fragen orientieren sich an früheren Studien, wurden aber um Elemente wie soziale Medien-Sucht, Nutzung von Shadow IT im KI-Bereich sowie die Rolle christlicher Influencer erweitert.
„Die Doppelperspektive aus Mitarbeitenden und Kirchenmitgliedern ist wichtig, um unterschiedliche Wahrnehmungen und Erwartungen abzugleichen. Wir wollen ein möglichst umfassendes Bild gewinnen“, sagt VRK-Vorstand Jürgen Stobbe.
Digitalisierung in kirchlichen Institutionen
Ergebnisse aus der Vorstudie zeigten, dass Kirchenmitglieder digital aktiver sind als der Bevölkerungsdurchschnitt, während Mitarbeitende ungefähr im Mittelfeld liegen. Kirchliche Einrichtungen selbst weisen bei digitalen Themen wie KI-Anwendungen einen deutlichen Rückstand von etwa zehn Jahren gegenüber Unternehmen auf. Die neue Studie soll aktuelle Veränderungen und Herausforderungen auf diesem Gebiet dokumentieren.
- Befragungszeitraum ab 15. Januar 2024
- Online über www.vrk.de/dirk erreichbar
- Zielgruppe: deutschsprachige Christen aller Konfessionen in Deutschland
- Themen: KI, digitale Seelsorge, Social Media, ethische Fragen
Beispiel: www.vrk.de/dirk
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Digitalisierung in Kirchen: Regionale Relevanz und Ausblick
Die erneute Durchführung der Studie in Kassel und Köln verdeutlicht das wachsende Interesse an kuenstliche intelligenz kirchen studie innerhalb der kirchlichen Gemeinschaften. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies, dass kirchliche Einrichtungen zunehmend digitale Entwicklungen in ihre Arbeit integrieren und sich mit wichtigen ethischen Fragen rund um KI auseinandersetzen. Die Ergebnisse können als Grundlage dienen, um künftig passgenaue digitale Angebote und Bildungsmaßnahmen in der Region anzubieten.
Die Befragung läuft bis voraussichtlich Frühjahr 2024. Mit den Erkenntnissen planen VRK und die Kooperationspartner weitere Analysen, Empfehlungen und möglicherweise neue Projekte zur Digitalisierung in kirchlichen Kontexten. Interessierte können sich aktiv an der Studie beteiligen und so zur Gestaltung der zukünftigen kirchlichen Digitalstrategie beitragen.
Weitere Informationen zur Digitalisierung in der Region finden Sie auch auf regionalupdate.de. Vertiefende Infos zu Künstlicher Intelligenz bietet das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

