Studie: Digitalisierung, Rente, Bürokratieabbau und Energie als Hauptthemen 2026/27

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Berlin. Der United Interim Wirtschaftsreport 2026 identifiziert die zentralen politischen Aufgaben für die deutsche Wirtschaft im kommenden Jahr. Im Fokus stehen die Digitalisierung Rente Bürokratie als entscheidende Themenfelder für die deutsche Wirtschaftspolitik 2026/27.

Wirtschaft 2026 im Fokus

Die Digitalisierung der Öffentlichen Verwaltung, eine nachhaltige Rentenreform und der Abbau von überbordender Bürokratie, insbesondere auf EU-Ebene, zählen zu den wichtigsten Herausforderungen. 79 Prozent der befragten Interim Manager fordern eine beschleunigte Digitalisierung der Verwaltung, während 77 Prozent eine umfassende Rentenreform als notwendig erachten. Zudem wünschen sich 73 Prozent der Führungskräfte auf Zeit eine deutliche Reduzierung bürokratischer Hürden.

Digitale Verwaltung als Schlüssel

Die Umfrage, an der 550 Interim Manager aus verschiedenen Branchen beteiligt waren, macht deutlich, dass die Digitalisierung nicht nur IT-Thema ist, sondern essenziell für eine effizientere Verwaltung und Wirtschaft.

Reformbedarf bei Rente und Bürokratie

Die Forderung nach einer Rentenreform zielt auf eine langfristige Stabilisierung der Altersvorsorge ab. Parallel dazu wird Bürokratie kritisiert, die als Hemmnis für Unternehmen wahrgenommen wird, besonders im Bauwesen und bei EU-Regelungen.

Politische Bewertung und Wirtschaftslage

Mehr als 40 Prozent der Befragten sehen eine Verbesserung der deutschen Industriepolitik seit Amtsantritt der Regierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz im Mai 2025. Allerdings bewerten 87 Prozent die Lage am Arbeitsmarkt negativ, und 81 Prozent sehen beim Bürokratieabbau keinen Fortschritt.

„Viele Führungskräfte sind schlichtweg froh, dass sich die Politik zumindest vereinzelt Mühe zu geben scheint, wirtschaftliche Vernunft walten zu lassen“, erklärt Studienleiter Dr. Harald Schönfeld.

Interim Manager schlagen Richtungswechsel vor

Führungskräfte betonen, dass Unternehmen sich selbst aktiv um ihre Zukunft kümmern müssen. So empfiehlt Jan Beutnagel, die Eigenverantwortung zu stärken und Chancen wie KI und Robotik zu nutzen, wie Christian Jung am Beispiel des Maschinenbaus erläutert. Auch die Erschließung neuer Märkte und die Verbesserung des Kundenservice werden als wichtige Ansatzpunkte genannt.

  • Fortschreitende Digitalisierung in Unternehmen, insbesondere bei ERP-Systemen
  • Fachkräftemangel in Zusammenhang mit dem demografischen Wandel
  • Notwendigkeit einer auf die Zukunft ausgerichteten Unternehmensstrategie

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionale Bedeutung und Ausblick

Für die Wirtschaft in Deutschland, darunter auch zahlreiche mittelständische Unternehmen, sind die Ergebnisse des United Interim Wirtschaftsreports von besonderer Bedeutung. Die dringend geforderten Reformen bei Digitalisierung, Rentenpolitik und Bürokratieabbau beeinflussen direkt die Wettbewerbsfähigkeit regionaler Industriestandorte und Dienstleister. Bürger und Unternehmen profitieren von effizienteren Verwaltungsprozessen und besser planbarer Altersvorsorge.

Geplante und angestrebte Maßnahmen der Bundesregierung zielen darauf ab, die Politik handlungsfähiger zu machen und die Wirtschaft zu stärken. Laut dem Bericht ist trotz aktueller Herausforderungen eine Zuversicht für eine positive Entwicklung bis 2030 vorhanden.

Mehr Informationen zum Thema Wirtschaftspolitik finden Sie auf regionalupdate.de. Weiterführende Fakten zur Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung stellt das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat bereit auf bmi.bund.de.

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