Gefahrstoffe in Werkstätten richtig lagern

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Berlin. In Werkstätten kommen häufig gefährliche Stoffe wie Lacke, Lösungsmittel oder Gase zum Einsatz. Der sichere Umgang mit Gefahrstoffe Werkstätten sicher stellt, ist wichtig, um die Gesundheit der Beschäftigten zu schützen und Unfälle zu vermeiden.

Sicherer Umgang Gefahrstoffe

Gefahrstoffe in Werkstätten bergen verschiedene Risiken, da sie leicht entzündlich, ätzend, giftig oder krebserregend sein können. Um diese Gefahren einzudämmen, wenden Betriebe das sogenannte STOP-Prinzip an. Dieses Prinzip beschreibt eine Rangfolge von Schutzmaßnahmen zur Minimierung von Risiken.

Das STOP-Prinzip im Überblick

Zunächst sollte geprüft werden, ob gefährliche Stoffe durch weniger gefährliche Alternativen ersetzt werden können (Substitution). Technische Maßnahmen wie Lüftungsanlagen sollen die Verbreitung von Gefahrstoffen reduzieren. Organisatorische Maßnahmen umfassen Schulungen und Unterweisungen der Beschäftigten zur Gefahrenvermeidung. Persönliche Schutzausrüstung wie Schutzkleidung und Atemmasken dienen als letzter Schutz.

Sichere Lagerung von Gefahrstoffen

Neben dem Umgang spielt die Lagerung eine zentrale Rolle. Gefahrstoffe dürfen nicht auf Fluchtwegen, in Pausenräumen oder offenen Regalen gelagert werden. In Arbeitsbereichen mit Gefahrstofftätigkeiten sind Essen, Trinken und Rauchen verboten. Flüssige Stoffe sollten über Auffangwannen gelagert werden, um Auslaufen zu verhindern. Dr. Christina Spassova von der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie weist darauf hin, dass je nach Menge und Art weitere Sicherheitsvorkehrungen nötig sind.

„Gefahrstoffe nie auf Fluchtwegen, in Pausenräumen oder in offenen Regalen zu lagern“, erläutert Dr. Christina Spassova, Referentin Gefahrstoffe der BG RCI.

Das Magazin Arbeit & Gesundheit informiert regelmäßig über solche Arbeitsschutzthemen und steht als Ressource für Sicherheitsbeauftragte und Unternehmen zur Verfügung.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Arbeitsschutz in Werkstätten in der Region: Bedeutung und Ausblick

In der Region sorgen zahlreiche Handwerksbetriebe und Werkstätten für vielfältige Dienstleistungen, in denen mit Gefahrstoffen gearbeitet wird. Die konsequente Umsetzung der Schutzmaßnahmen fördert die Sicherheit der Beschäftigten und verhindert arbeitsbedingte Erkrankungen. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies eine höhere Schutzqualität am Arbeitsplatz und in öffentlichen Werkstätten. Die Berufsgenossenschaften bieten weiterhin Schulungen und Informationsmaterialien an. Regelmäßige Updates und neue Ausgaben von Arbeit & Gesundheit tragen dazu bei, Wissensstand und Sicherheitskultur vor Ort zu verbessern.

Weitere Informationen zu Arbeitsschutzthemen finden Sie auf regionalupdate.de und beim Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

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