Wiesbaden. Im November 2025 stieg der gastgewerbeumsatz november deutschland kalender- und saisonbereinigt real um 2,5 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im Vergleich zum November 2024 sank der Umsatz allerdings real leicht um 1,2 Prozent.
Umsatz im Gastgewerbe
Monatlicher Umsatzanstieg im Überblick
Das Statistische Bundesamt (Destatis) meldet für das Gastgewerbe in Deutschland einen deutlichen Umsatzzuwachs im November 2025 im Vergleich zum Vormonat Oktober. Real, also preisbereinigt, erhöhte sich der Umsatz um 2,5 Prozent, nominal, also ohne Berücksichtigung von Preisveränderungen, um 2,8 Prozent. Dieser Anstieg folgte auf einen bereits revidierten Zuwachs von real 2,7 Prozent im Oktober.
Entwicklung im Jahresvergleich
Dem gegenüber steht der Vergleich zum November 2024: Hier ging der Umsatz real um 1,2 Prozent zurück, während der nominale Umsatz dennoch um 2,2 Prozent zulegte. Dies deutet auf steigende Preise im Gastgewerbe hin, die die reale Umsatzentwicklung dämpfen.
„Das Gastgewerbe in Deutschland hat im November 2025 nach vorläufigen Ergebnissen real 2,5 % und nominal 2,8 % mehr umgesetzt als im Oktober 2025“, teilte das Statistische Bundesamt mit.
Datenquelle und weitere Informationen
Die Daten beruhen auf vorläufigen Ergebnissen, die kalender- und saisonbereinigt vorliegen, um saisonale Schwankungen und Feiertagseffekte auszugleichen. Weitere Details und aktuelle Zahlen sind direkt beim Statistischen Bundesamt abrufbar.
Mehr zum Thema Gastgewerbe und Wirtschaftsentwicklung finden Sie auch auf regionalupdate.de in unserer Rubrik Wirtschaft und Arbeit. Zusätzlich bietet das Statistische Bundesamt umfangreiche Hintergrundinformationen auf seiner offiziellen Webseite destatis.de.
Bedeutung der Entwicklung für das Gastgewerbe in Deutschland
Der leicht steigende gastgewerbeumsatz november deutschland im Monatsvergleich signalisiert eine Erholung des Gastgewerbes nach den Herausforderungen der vergangenen Jahre. Die nominalen Umsatzzuwächse trotz realer Rückgänge im Jahresvergleich spiegeln vor allem die gestiegenen Preise wider, die Verbraucherinnen und Verbraucher betreffen.
Für Betriebe im Gastgewerbe bedeutet dies, dass die Nachfrage stabil bleibt, Preissteigerungen aber weiterhin eine Rolle spielen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten daher mit leicht erhöhten Ausgaben rechnen.
Die künftige Entwicklung wird entscheidend davon abhängen, wie sich Preise und Nachfrage in den kommenden Monaten verhalten. Eine genaue Beobachtung durch Branchenexperten und die offizielle Statistik bleibt wichtig, um fundierte Prognosen zu erstellen. Mehr aktuelle Informationen und Entwicklungen rund um das Gastgewerbe bietet regionalupdate.de regelmäßig in seinen Wirtschaftsnachrichten.

