Ubisoft kündigt große Reorganisation und Spiele-Stornierungen an

Anzeige

Paris. Der französische Videospielhersteller Ubisoft hat eine umfangreiche Neustrukturierung angekündigt, die zur Stornierung von sechs Spielen führt, darunter das Remake von „Prince of Persia: The Sands of Time“. Die Reorganisation zielt darauf ab, das Unternehmen in fünf spezialisierte „Creative Houses“ umzustrukturieren, um die kreative Ausrichtung und Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Die ubisoft spiele stornierung ist Teil dieses umfassenden Umbaus.

Ubisoft startet Reorg

Ubisoft gliedert seine Aktivitäten künftig in fünf eigenständige Creative Houses, die jeweils auf bestimmte Spielgenres spezialisiert sind. Diese Einheiten übernehmen sowohl die Entwicklung als auch die Vermarktung der Titel und sind für ihre finanziellen Ergebnisse eigenverantwortlich. Das erste Creative House ist Vantage Studios, das sich auf die Weiterentwicklung großer Franchise-Titel wie Assassin’s Creed, Far Cry und Rainbow Six konzentriert. Weitere Häuser fokussieren sich auf kompetitive Shooter, lebendige Live-Spielerlebnisse, immersive Fantasy-Welten sowie Casual- und Familienspiele.

Die Umstrukturierung erfolgt vor dem Hintergrund steigender Entwicklungskosten und zunehmender Marktkonkurrenz im AAA-Gaming-Segment. Ubisoft betont, die Qualität ihrer Spiele verbessern zu wollen, um langfristig nachhaltiges Wachstum zu erzielen. In diesem Zusammenhang hat das Unternehmen beschlossen, sechs Projekte einzustellen, darunter das vielbeachtete „Prince of Persia“-Remake. Zusätzlich werden weitere Titel verschoben, um die Qualitätsansprüche zu erfüllen. Zudem wurden bereits zwei Studios in Halifax und Stockholm geschlossen.

Struktur der neuen Creative Houses

  • Creative House 1 (Vantage Studios): Fokus auf etablierte AAA-Franchises
  • Creative House 2: Wettbewerbsorientierte und kooperative Shooter
  • Creative House 3: Ausgewählte Live-Erlebnisse und Events
  • Creative House 4: Fantasy- und narrative Universen
  • Creative House 5: Casual- und familienfreundliche Spiele

„Wir transformieren Ubisofts Betriebsmodell, um außergewöhnliche Qualitätsspiele auf Basis von Open-World-Abenteuern und GaaS-Erfahrungen zu entwickeln“, erklärte Yves Guillemot, Gründer und CEO von Ubisoft. „Die Creative Houses sind integrale Geschäftseinheiten mit voller Verantwortung für Marke und Wirtschaftlichkeit.“

Auswirkungen auf Beschäftigte und Arbeitsweise

Ubisoft gab bekannt, dass weitere Details zu Personalabbau zu einem späteren Zeitpunkt folgen werden. Bereits jetzt wurden mehrere Studios geschlossen und die Arbeitsplatzrichtlinien geändert: Die Mitarbeiter sollen künftig wieder fünf Tage pro Woche im Büro arbeiten, wobei Homeoffice-Tage begrenzt möglich sind.

Für Spielerinnen und Spieler bedeutet die Reorganisation vor allem Veränderungen im Portfolio und langfristige Verzögerungen bei einigen Spielen. Einige neue IPs sind allerdings in Arbeit, darunter „March of Giants“, das erst kürzlich von Amazon übernommen wurde.

Schlussabschnitt: Bedeutung der Ubisoft Reorganisation für die Gaming-Branche

Die ubisoft spiele stornierung spiegelt die Herausforderungen im globalen Videospielmarkt wider, in dem Qualität und Markenstärke immer entscheidender werden. Die Umstellung auf spezialisierte Creative Houses soll die Kreativität fördern und agile Entscheidungsprozesse ermöglichen. Für Kundinnen und Kunden könnte sich dies künftig in besser ausgereiften Spielen zeigen, trotz der Kurzfristigkeit der Stornierungen.

Ubisoft plant einen klaren Dreijahresfahrplan, der mit der Reorganisation einhergeht. Die nächsten Monate werden zeigen, wie erfolgreich das neue Betriebsmodell ist und wie sich die Änderungen auf den Marktanteil und das Spielerlebnis auswirken. Weitere Informationen und Entwicklungen werden auf regionalupdate.de sowie auf der offiziellen Ubisoft-Seite (https://www.ubisoft.com) zu verfolgen sein.

Lesenswert zum Thema ist auch der Artikel zu aktuellen Trends in der Gaming-Industrie bei regionalupdate.de.

Weiterlesen

Jetzt den kostenlosen Regionalupdate-Newsletter abonnieren.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel