DUH kritisiert Fritz Kolas Umstieg auf Getränkedosen

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Berlin. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die geplante Einführung von 0,33-Liter-Aluminiumdosen durch Fritz Kola als umweltschädlich und unnötig. Die Fokus-Keyphrase umweltschaedliche getraenkedosen Fritz Kola beschreibt die zentrale Problematik rund um die neuen Getränkedosen.

Jetzt umweltbewusst handeln

Die DUH sieht die Entscheidung von Fritz Kola, fünf Getränkesorten auch in Einwegdosen anzubieten, kritisch. Als Begründung nennt Fritz Kola, dass zu wenig Mehrwegflaschen zurückkämen. Die Umwelthilfe widerspricht dieser Darstellung deutlich. Mehrwegflaschen würden von den Kunden im Einzelhandel zurückgegeben, während die Sortierung und Rückführung der Flaschen normalerweise vom Getränkefachgroßhandel organisiert wird.

Kritik der DUH an Fritz Kola

Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH, bezeichnet das fehlende Flaschenangebot bei Fritz Kola als selbstverschuldet. Sie erklärt:

„Wenn bei Fritz Kola Mehrwegflaschen zur Abfüllung fehlen, ist das unschön, jedoch selbstverschuldet. Wer sortiertes Leergut beim Getränkefachgroßhandel bestellt und diese Dienstleistung bezahlt, bekommt es auch.“

Die DUH fordert Fritz Kola dazu auf, die gesamte Prozesskette des Mehrwegkreislaufs zu nutzen und gemeinsam mit dem Getränkefachgroßhandel zu kooperieren. Eine Umstellung auf Getränkedosen sieht die Umwelthilfe nicht nur als unnötig, sondern auch als umweltschädlich an.

Umweltbilanz der Getränkedosen

Aluminiumdosen weisen laut DUH eine der schlechtesten Klimabilanzen unter den Getränkeverpackungen auf. Die Umstellung auf diese Verpackungen widerspreche den Zielen des Umwelt- und Klimaschutzes. Statt den Trend zu Dosen-Einwegverpackungen zu fördern, müsse dieser gestoppt werden.

„Wer es ernst meint mit Umwelt- und Klimaschutz, muss den Trend zur Dosen-Einwegverpackung stoppen, anstatt ihn noch zu befördern“, so Barbara Metz weiter.

  • Mehrwegflaschen werden im Einzelhandel zurückgegeben.
  • Rückführung erfolgt über Getränkefachgroßhandel.
  • Fritz Kola soll die Kooperation mit dem Großhandel verstärken.
  • Aluminiumdosen haben schlechte Klimabilanzen.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Umweltfreundliche Getränkekreisläufe in der Region stärken

In der Rhein-Main-Region spielt der Pfand- und Mehrwegkreislauf eine wichtige Rolle für den Umweltschutz. Bürgerinnen und Bürger können durch die Rückgabe von Mehrwegflaschen dazu beitragen, Müllberge und Ressourcenverschwendung zu verringern. Die Kritik der DUH an Fritz Kola weist darauf hin, dass nachhaltige Verpackungslösungen weiterhin unterstützt werden sollten, um regionale Umweltziele zu erreichen.

Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist es ratsam, Produkte in Mehrwegflaschen zu bevorzugen und sich über die Rückgabemöglichkeiten zu informieren. Initiativen vor Ort, die den Mehrwegkreislauf fördern, könnten zudem gestärkt werden. Perspektivisch sind weitere Kooperationen aller Beteiligten im Getränkefachgroßhandel und den Abfüllunternehmen erforderlich, um einen effizienten, umweltfreundlichen Getränkemarkt sicherzustellen.

Mehr Informationen zum Thema nachhaltige Verpackungen bietet die Deutsche Umwelthilfe auf ihrer Webseite www.duh.de. Auch lokale Umweltprojekte und Rückgabestellen sind über das Portal regionalupdate.de erreichbar. Ergänzende Fakten zum Pfandsystem in Deutschland sind über das Umweltbundesamt unter www.umweltbundesamt.de verfügbar.

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