LichtBlick beliefert Gardena mit Grünstrom

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Hamburg. Der Energieversorger LichtBlick beliefert das Unternehmen Gardena mit deutschem Ökostrom aus Solar- und Windparks. LichtBlick und Gardena haben einen Direktliefervertrag (CPPA) über eine Leistung von 9,8 Megawatt geschlossen, der eine Produktion von rund 63,8 Gigawattstunden Grünstrom über fünfeinhalb Jahre vorsieht. Die Kooperation steht für LichtBlick Gardena Grünstrom in einer nachhaltigen und langfristigen Energieversorgung.

Grünstrom für Gardena

LichtBlick versorgt Gardena ausschließlich mit Ökostrom, der zu einem großen Teil aus einem neuen Solarpark stammt, den LichtBlick in Betrieb genommen hat. Ergänzt wird die Strommenge durch bereits bestehende Windparks an Land. Diese Direktbelieferung sichert den Weiterbetrieb eines Windparks, dessen staatliche Förderung ausgelaufen ist, was ohne Vertrag zu einem Rückbau geführt hätte.

Neuer Solarpark und existierende Windkraftanlagen

Für den exklusiven Vertrag hat LichtBlick einen Solarpark in Deutschland errichtet und in Betrieb genommen. Die zusätzlichen Strommengen stammen aus Windkraftanlagen, die bereits im Betrieb sind und nicht mehr durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert werden. Durch den Direktliefervertrag wird eine verlässliche und langfristige Finanzierung ermöglicht.

„Mit der Gardena haben wir einen starken Partner gefunden, der gemeinsam mit uns die Energiewende aktiv vorantreiben möchte. Die Partnerschaft ermöglichte es uns erst, einen neuen Solarpark zu bauen. Darüber hinaus sichert sie den Weiterbetrieb eines Windparks, dessen Förderung nach 20 Jahren ausgelaufen ist – und der andernfalls abgebaut worden wäre“, sagt Dennis Pötter, Lead cPPA Business Development bei LichtBlick.

Nachhaltigkeitsziele von Gardena

Gardena, das zur Husqvarna Group gehört, hat ambitionierte Klimaziele formuliert. Seit 2023 beziehen alle Gardena Standorte 100 Prozent Ökostrom. Der Direktliefervertrag unterstreicht das Ziel, den Stromverbrauch mit der zeitgleichen Erzeugung aus bestimmten Anlagen verbindlich zu verknüpfen.

„Als Teil der Husqvarna Group verfolgt Gardena ambitionierte Klimaziele. Einer unserer Schwerpunkte liegt dabei bei einer nachhaltigen Stromversorgung. Nachdem seit 2023 alle Gardena Standorte 100% Ökostrom einkaufen, war es für uns wichtig, über ein cPPA den nächsten Schritt zu gehen und eine klare Verknüpfung zwischen unserem Verbrauch und zeitgleicher Erzeugung von Strom aus konkreten Anlagen zu schaffen“, sagt Marina Bylinsky, Sustainability Manager bei Gardena.

Beispiel: Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Abschluss: Bedeutung der Direktlieferverträge für die Region Hamburg

Die Direktlieferverträge wie der zwischen LichtBlick und Gardena ermöglichen eine langfristige und verlässliche Versorgung mit Grünstrom zu festen Preisen, unabhängig von Schwankungen am Strommarkt. Für die Region Hamburg bedeutet dies nicht nur eine Förderung erneuerbarer Energien vor Ort, sondern auch einen Beitrag zur regionalen Klimaschutzstrategie und zur Sicherung von Arbeitsplätzen im Bereich der Erneuerbaren Energien. Die Partnerschaft testet zudem innovative Herkunftsnachweise, die eine stündliche Zuordnung von Stromerzeugung und Verbrauch erlauben. Unternehmen und Institutionen in der Region können dadurch von mehr Transparenz und Effizienz im Energiemanagement profitieren. Weitere Entwicklungen und mögliche Vertragsabschlüsse mit weiteren regionalen Partnern sind gemäß LichtBlick geplant.

Lesen Sie mehr zu nachhaltiger Energieversorgung in der Region auf regionalupdate.de. Informationen zu Corporate PPA bietet auch die Webseite von LichtBlick.

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