hkk-Fehlzeitenanalyse zeigt Anstieg psychischer Erkrankungen

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Bremen. Der psychische Erkrankungen Krankenstand zeigt 2025 einen leichten Anstieg, während die Gesamtfehlzeiten unter den hkk-versicherten Erwerbstätigen leicht zurückgehen. Die durchschnittlichen Fehltage pro Person sinken insbesondere durch weniger Atemwegserkrankungen und Rückenbeschwerden.

Fehlzeiten sinken leicht

Die hkk Krankenkasse meldet für das Jahr 2025 einen Rückgang des Krankenstands von 5,1 Prozent auf 5,0 Prozent. Im Durchschnitt waren die Beschäftigten 18,3 Tage krankgeschrieben, das sind 0,4 Tage weniger als im Vorjahr. Diese positive Entwicklung ist vor allem auf den Rückgang der Fehltage durch Atemwegserkrankungen zurückzuführen. Die Zahl der Fehltage wegen Erkältungen, Grippe und anderen Atemwegsinfekten sank von 3,86 auf 3,74 Tage.

Muskel- und Skeletterkrankungen im Überblick

Auch die Fehltage durch Muskel- und Skeletterkrankungen, darunter Rückenschmerzen, verringerten sich leicht von 3,24 auf 3,13 Tage. Trotz dieses Rückgangs bleiben diese Krankheiten weiterhin ein wichtiger Grund für Arbeitsausfälle.

Psychische Erkrankungen im Wandel

Im Gegensatz dazu stiegen die Fehltage infolge psychischer Erkrankungen geringfügig an – von 3,65 auf 3,66 Tage. Frauen sind mit durchschnittlich 4,52 Fehltagen stärker betroffen als Männer, bei denen die Zahl auf 2,94 Tage anstieg. Der leichte Rückgang bei Frauen und die Zunahme bei Männern spiegeln laut Wiebke Hübner, Präventionsexpertin der hkk, Veränderungen in Arbeitsbelastung, Rollenbildern und Bewusstsein für psychische Gesundheit wider.

„Die Daten zeigen, dass psychische Belastungen weiter an Bedeutung gewinnen und inzwischen vermehrt auch Männer betreffen“, sagte Hübner.

Die hkk Krankenkasse, mit Sitz in Bremen, betreut über eine Million Versicherte und zählt zu den kostengünstigsten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland. Weitere Informationen zur hkk und zu Präventionsangeboten finden Interessierte hier.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Psychische Erkrankungen Krankenstand in Bremen: Bedeutung und Ausblick

Für Bremen und die Region bedeutet der leichte Anstieg der Fehltage durch psychische Erkrankungen eine zunehmende Herausforderung im Arbeits- und Gesundheitssystem. Die Zahlen zeigen, dass psychische Gesundheit ein wachsendes Thema für Unternehmen und Beschäftigte ist. Maßnahmen zur Prävention und betrieblichen Gesundheitsförderung bleiben daher wichtig.

Die hkk will weiterhin gezielte Präventionsprogramme anbieten, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Frauen und Männern eingehen. Für das laufende Jahr sind entsprechende Initiativen geplant, um die Belastungen am Arbeitsplatz zu reduzieren und somit auch den Krankenstand positiv zu beeinflussen.

Erwerbstätige in Bremen sollten verstärkt auf ihr psychisches Wohl achten und die Angebote der Krankenkasse zum Thema Gesundheit nutzen. Weitere regionale Informationen und Unterstützungsmöglichkeiten finden Interessierte auf regionalupdate.de.


Für detailliertere Einblicke in bundesweite Krankheitsstatistiken und Empfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung steht die Webseite bzga.de zur Verfügung.

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