Wiesbaden. Der Anteil von Frauen, die ein MINT-Studium beginnen, hat einen neuen Höchststand erreicht. Im Studienjahr 2024 waren 36 Prozent der Studienanfängerinnen und -anfänger im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) weiblich.
Mehr Frauen im MINT
Der Trend zu mehr Frauen im MINT-Studium setzt sich seit Jahren fort. Vor zehn Jahren lag der Frauenanteil bei Studienanfängerinnen im ersten Fachsemester im MINT-Bereich noch bei 31 Prozent. Im Jahr 2024 stieg dieser Wert auf 36 Prozent an. Das Statistische Bundesamt (Destatis) registriert damit eine kontinuierliche Steigerung des Frauenanteils.
Zunahme der Studienanfängerinnen
Obwohl Frauen nach wie vor seltener als Männer ein MINT-Studium wählen, zeigt sich eine positive Entwicklung. Die Zahl der Studienanfängerinnen in MINT-Fächern wächst beständig, was auf ein steigendes Interesse und auf verbesserte Zugangsbedingungen hindeutet. Diese Entwicklung ist wichtig, um Fachkräfteengpässe in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen zu verringern.
Entwicklung bei MINT-Ausbildungen
Neben dem Studium ist auch die Ausbildung in MINT-Berufen für Frauen attraktiver geworden. Die Zahl der neu gestarteten Auszubildenden in MINT-Berufen hat zugenommen, jedoch liegt der Frauenanteil mit etwa 12 Prozent weiterhin deutlich unter dem an Universität und Fachhochschulen.
„Im Studienjahr 2024 waren mehr als ein Drittel (36 %) der Studienanfängerinnen und -anfänger im MINT-Bereich Frauen – ein neuer Höchststand“, teilte das Statistische Bundesamt mit.
Weitere Daten und Informationen zum Thema MINT-Studium finden sich auf der Webseite des Statistischen Bundesamtes unter destatis.de/pressemitteilungen.
Für eine umfassendere Übersicht zur Studienwahl und Berufsorientierung empfiehlt sich auch ein Blick auf das Informationsangebot von regionalupdate.de, das regelmäßig aktuelle Bildungstrends und regionale Entwicklungen publiziert.
Ausblick auf die MINT-Bildung in Deutschland
Die Steigerung des Frauenanteils im MINT-Studium zeigt den Fortschritt bei der Gleichstellung in beratenden und technischen Fachbereichen. Zudem ist zu erwarten, dass die Förderung von Mädchen und jungen Frauen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich weiter intensiviert wird. Bildungseinrichtungen und Unternehmen planen zusätzliche Maßnahmen zur Unterstützung von Frauen in MINT-Berufen, um die Fachkräftesicherung langfristig zu gewährleisten.
Im Fokus stehen dabei:
- Ausbau altersgerechter Informationsangebote
- Verbesserung der Studien- und Berufseinstiegsberatung
- Netzwerke und Mentoringprogramme für Frauen in technischen Berufen
Diese Entwicklungen werden von politischen Entscheidungsträgern und Bildungseinrichtungen eng begleitet, um die positive Tendenz bei der Beteiligung von Frauen im MINT-Bereich fortzusetzen.

