GIH und BuVEG vereinbaren Kooperation zur Energieeffizienz

Berlin. Der Bundesverband für Energieberatende (GIH) und der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle e.V. (BuVEG) haben eine Kooperation beschlossen, um die energieeffizienz gebaeudebestand stärken zu können. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zu intensivieren und den Gebäudesektor nachhaltiger und klimafreundlicher zu gestalten.

Energieeffizienz jetzt stärken

Die Vereinbarung wurde von den Geschäftsführern Jan Peter Hinrichs (BuVEG) und Benjamin Weismann (GIH) am 28. Januar 2026 in Berlin unterschrieben. Beide Verbände wollen ihre Kompetenzen bündeln, um die Energieeffizienz im Gebäudebereich deutlich zu erhöhen. Dabei betonten sie vor allem den ganzheitlichen Ansatz, der sowohl die Technik als auch die Gebäudehülle einbezieht.

Bedeutung der Gebäudehülle

Der BuVEG vertritt Hersteller von Materialien und Systemen, die die Gebäudehülle bilden, wie Fenster, Dächer und Dämmstoffe. Diese Hülle ist entscheidend, um den Energieverbrauch zu senken, das Raumklima zu verbessern und Immobilienwerte zu erhalten. Der Verband unterstreicht, dass gegenwärtig der energetische Sanierungsanteil in Deutschland bei lediglich 0,7 Prozent liegt und damit weit unter dem notwendigen Wert, um bis 2045 Klimaneutralität zu erreichen.

Rolle der Energieberatenden

Energieberatende, vertreten durch den GIH, betrachten Gebäude umfassend und entwickeln Sanierungslösungen, die Technik und Hülle optimal kombinieren. Laut Benjamin Weismann erhalten Maßnahmen an der Gebäudehülle aktuell im politischen und fördertechnischen Bereich zu wenig Aufmerksamkeit, obwohl sie oft der erste sinnvolle Schritt zur Senkung des Energiebedarfs sind. Erst danach empfiehlt sich die Anpassung der Heizungsanlage, beispielsweise durch den Einsatz erneuerbarer Energien.

„Energieberatende betrachten Gebäude ganzheitlich und kombinieren Technik und Hülle für die beste Sanierungslösung“, sagte Benjamin Weismann.

Im Rahmen der Veranstaltung fand zudem eine Paneldiskussion mit Bundestagsabgeordneten verschiedener Fraktionen statt, die das Gebäudemodernisierungsgesetz thematisierten und die Herausforderungen einer umfassenden Sanierungspolitik diskutierten.

Weitere Informationen zu Energiesparmaßnahmen und Gebäudesanierungen sind auf regionalupdate.de sowie auf den Seiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz verfügbar.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Gemeinsame Ziele für den Gebäudebestand

Die Zusammenarbeit von GIH und BuVEG soll die politische Wahrnehmung von energetischen Sanierungen verbessern und Hemmnisse abbauen. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies langfristig mehr Unterstützung bei Modernisierungen, die den Energieverbrauch senken und den Wohnkomfort erhöhen. Zudem trägt die Kooperation dazu bei, die Klimaschutzziele im Gebäudebereich zu erreichen, indem die Sanierungsquote erhöht und hochwertige Maßnahmen an der Gebäudehülle gefördert werden.

Beide Verbände kündigten an, ihre politische Arbeit zu intensivieren und in kommenden Monaten weitere Initiativen und Informationsangebote zu starten. Fachleute und Eigentümer können sich künftig auf mehr gebündelte Beratungskompetenz und verbesserte Fördermöglichkeiten einstellen.

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