Experte fordert Selbstschutz für Kita- und Schulkinder in NRW

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Essen. Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass viele Menschen in Nordrhein-Westfalen nicht ausreichend vorbereitet sind. Er betont, wie wichtig es ist, insbesondere Kindern Selbstschutz lernen NRW zu vermitteln, um besser auf Krisen wie Krieg oder Katastrophen reagieren zu können.

Kinder lernen Selbstschutz

Der Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz in NRW fordert eine stärkere Integration von Selbstschutz in die Aus- und Weiterbildung. Dabei soll Selbstschutz lernen NRW nicht nur Erwachsene betreffen, sondern auch Kinder und Jugendliche. Ergänzend zu Erste-Hilfe-Kursen für den Führerschein und dem schulischen Wiederbelebungsunterricht sollen eigenverantwortliche Maßnahmen vermittelt werden. Dazu zählen Vorratshaltung, Notfallrucksäcke und die Behandlung von Kriegsverletzungen wie Schusswunden.

Selbstschutz bereits in Kitas starten

Bereits in Kindertagesstätten könne der Selbstschutz spielerisch eingeführt werden. Kinder könnten lernen, wie sie einen Notruf absetzen und einfache Wunden versorgen. Das Deutsche Rote Kreuz schlägt vor, Selbstschutz zum verpflichtenden Bestandteil der Ausbildung aller Kita- und Schulkinder in NRW zu machen.

Verantwortung in Krisenlagen

Die Bevölkerung müsse realisieren, dass im Krisenfall die Hilfsorganisationen möglicherweise nicht sofort verfügbar seien. Die gängige Erwartung, im Notfall einfach die Nummer 112 anzurufen und sofortige Hilfe zu erhalten, sei nicht immer erfüllbar. Daher ist es nach Auffassung des Landesbeauftragten essenziell, dass jede Person grundlegende Maßnahmen und Verhaltensweisen eigenständig beherrsche.

„Viele haben das noch nicht verinnerlicht. Sie meinen, wenn es ihnen schlecht geht, rufen sie die 112, und dann kommt jemand. Aber im Verteidigungsfall kommt womöglich niemand“, sagte Krischer der WAZ.

Bevölkerungsschutz und Selbstschutz sind somit wichtige Themen für Städte und Gemeinden in NRW.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Selbstschutz lernen NRW: Bedeutung für Bürgerinnen und Bürger

In Nordrhein-Westfalen gewinnt die eigenverantwortliche Vorbereitung auf Notfälle und Krisen zunehmend an Bedeutung. Für alle Altersgruppen, von Kindern bis zu Senioren, sollen Fähigkeiten zur Selbsthilfe gefördert werden. Initiativen wie die Integration von Selbstschutzlernen in die frühkindliche und schulische Bildung sind geplante Schritte, um das Bewusstsein und die Handlungskompetenz in der Bevölkerung zu stärken. Die praktische Umsetzung erfolgt aktuell in Zusammenarbeit mit Schulen, Kitas und öffentlichen Stellen.

Für Interessierte bietet das Deutsche Rote Kreuz zahlreiche Kurse und Materialien zum Thema Erste Hilfe und Krisenvorsorge an. Weitere Informationen und Angebote sind auf der Webseite des Deutschen Roten Kreuzes NRW verfügbar. Auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe informiert umfassend auf seiner offiziellen Seite bbk.bund.de zu Vorsorgemaßnahmen.

Lesen Sie mehr zum Thema Sicherheit und Bevölkerungsschutz in NRW auf regionalupdate.de.

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