Verden. Der Warnstreik öffentlicher Dienst am 4. und 5. Februar führt in den Landkreisen Verden, Heidekreis, Osterholz, Rotenburg und Celle zu Einschränkungen im Straßenbetriebsdienst und Winterdienst. Betroffen sind insbesondere die Straßenmeistereien Oyten, Rotenburg, Soltau und Celle.
Warnstreik betrifft Landkreise
Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst betreffen auch den Straßenbetriebsdienst auf den Bundes- und Landesstraßen in den genannten Landkreisen. Bereits ab Montag ist die Straßenmeisterei Celle in den Streik eingebunden, was zu einem eingeschränkten Winterdienst vor allem im Landkreis Celle führt.
Straßenbetriebsdienst eingeschränkt
Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr weist darauf hin, dass aufgrund des Warnstreiks der reguläre Straßenbetriebsdienst nicht vollständig erbrracht werden kann. In den betroffenen Gebieten könnten Verzögerungen bei Straßenpflege und Winterdienst auftreten.
Winterdienst in Notdienstregelung
Für den Winterdienst gilt eine besondere Notdienstregelung. Fremdunternehmen übernehmen Aufgaben, die nicht vom Streik betroffen sind. Dennoch ist mit einer deutlich eingeschränkten Leistung zu rechnen. Autofahrer sollten insbesondere bei winterlichen Verhältnissen mit Beeinträchtigungen rechnen und vorsichtig fahren.
„Der Winterdienst wird über entsprechende Notdienstvereinbarungen sichergestellt, allerdings mit Verzögerungen“, sagte ein Sprecher der Landesbehörde.
Folgende Straßenmeistereien sind vom Streik betroffen:
- Oyten
- Rotenburg
- Soltau
- Celle
Weitere Informationen und Hinweise für Verkehrsteilnehmende
Die Landesbehörde bittet alle Verkehrsteilnehmer, bis einschließlich Donnerstag die Geschwindigkeit anzupassen und Fahrten zeitlich großzügiger zu planen. Für weitere Details und aktuelle Mitteilungen empfiehlt sich ein Besuch der offiziellen Webseite der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.
Mehr zum öffentlichen Dienst und aktuellen Streiks erfährt man auch auf regionalupdate.de unter unserer Rubrik Arbeitsmarkt und Gesellschaft.
Ausblick: Verlauf des Warnstreiks und mögliche weitere Maßnahmen
Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst sind zunächst für Mittwoch und Donnerstag angesetzt. Ob es zu einer Ausweitung oder weiteren Streikaktionen kommt, ist derzeit unklar. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hält die Bevölkerung über Entwicklungen auf dem Laufenden und arbeitet weiterhin mit den Gewerkschaften an Lösungen zur Sicherstellung wichtiger Dientsleistungen.

