Mainz. Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter fordert Ministerpräsident Alexander Schweitzer eine Ausweitung der Maßnahmen für mehr Sicherheit Bahn. Er setzt sich für eine stärkere Präsenz der Bundespolizei, erweiterte technische Lösungen und zusätzliche Zugbegleiter ein.
Mehr Sicherheit gefordert
Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) betonte die Dringlichkeit verstärkter Sicherheitsmaßnahmen auf Bahnhöfen und in Zügen in Rheinland-Pfalz. Für ihn gehören technische Mittel wie Bodycams und Videoüberwachung zum Standard, wo dies möglich ist. Zudem fordert er eine erhöhte Zahl an Zugbegleitern, um den Schutz des Personals zu verbessern.
Stärkere Polizeipräsenz und technische Ausstattung
Schweitzer sprach sich bei phoenix für eine verstärkte bundespolizeiliche Präsenz an Bahnhöfen aus, um die Sicherheit direkt vor Ort zu erhöhen. Zusätzlich sollen technische Lösungen wie Bodycams von Zugbegleitern eingesetzt werden.
Finanzierungsfrage und politische Zusammenarbeit
Zur Finanzierung der Maßnahmen sieht der Ministerpräsident regionale Mittel aus dem Regionalisierungsgesetz als Quelle. Eine Sonderverkehrsministerkonferenz zwischen Bund und Ländern soll zeitnah stattfinden, um klare Lösungen zu erarbeiten und deren Umsetzung sicherzustellen.
„Wir brauchen eine stärkere Besetzung der Bundespolizei an unseren Bahnhöfen… Ich bin sehr dafür, dass wir auch offen sind für technische Lösungen, Bodycams müssen zum Standard werden, Videoüberwachung muss da, wo sie möglich ist, auch zum Standard werden“, sagte Schweitzer.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Sicherheitsmaßnahmen auf regionaler Ebene: Bedeutung und Ausblick
In Rheinland-Pfalz und angrenzenden Regionen könnten die geplanten Maßnahmen die Sicherheitslage an Bahnhöfen und in Zügen nachhaltig verbessern. Für Fahrgäste und Bahnpersonal bedeutet dies ein höheres Sicherheitsgefühl sowie eine bessere Prävention gegen Gewaltvorfälle. Die Erhöhung der Zugbegleiterzahl könnte zudem die Servicequalität direkt im Zug steigern.
Die politische Initiative zielt auf eine enge Kooperation von Bund und Ländern ab, um die gesetzten Ziele finanziell und organisatorisch umzusetzen. Termine für die von Schweitzer geforderte Sonderverkehrsministerkonferenz stehen noch aus.
Weiterführende Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen finden Interessierte beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Mehr Artikel zu regionalen Verkehrsthemen sind auf regionalupdate.de verfügbar.

