GET H2 startet neue Website mit 30 Wasserstoffprojekten

Münster. Die Wasserstoffinitiative GET H2 hat eine neue Website mit einer interaktiven Projektkarte veröffentlicht, auf der aktuell 30 wasserstoffprojekte get h2 aus den Bereichen Erzeugung, Transport, Speicherung und Anwendung vorgestellt werden. Die Karte zeigt ausschließlich realisierte oder verbindlich geplante Projekte der rund 50 Partnerunternehmen und Institutionen.

Wasserstoffwirtschaft wächst

Die Website der GET H2-Initiative bietet einen Überblick über den Stand und die Vielfalt der umgesetzten Wasserstoffprojekte. Die Initiative wurde 2019 gegründet und verfolgt das Ziel, die gesamte Wertschöpfungskette von Wasserstoff von der Erzeugung bis zur Anwendung zu vernetzen. Das Partnernetzwerk umfasst Unternehmen, Kommunen und Forschungseinrichtungen, die zu den Vorreitern im Ausbau der Wasserstofftechnologie in Deutschland zählen.

Vernetzte Wasserstoff-Wertschöpfungskette

Frank Heunemann, Geschäftsführer des Fernleitungsnetzbetreibers Nowega und Sprecher des GET H2-Steuerungskreises, betont die Bedeutung der engen Kooperation.

„Wir haben von Beginn an auf eine intensive Vernetzung aller Akteure entlang der H2-Wertschöpfungskette gesetzt. Das hat sehr früh zu konkreten Projekten und Finanzierungsentscheidungen geführt.“

Im Unterschied zu vielen anderen Initiativen, die teilweise aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheiten Projekte zurückstellen mussten, konnten Partner von GET H2 zahlreiche Projekte erfolgreich in Umsetzung bringen.

Großprojekte und Infrastruktur

Die Projektkarte zeigt Beispiele wie die Elektrolysevorhaben von RWE und bp sowie ein geplantes Wasserstoff-Kernnetz mit rund 500 Kilometern Länge, das von den Netzbetreibern GASCADE, Nowega und OGE bis 2025 in Betrieb gehen soll. Zusätzlich informiert die Website mit Factsheets und einem umfangreichen FAQ-Bereich zu Sicherheit, Import und technischen Aspekten von Wasserstoff.

  • 30 Projekte mit Steckbriefen dargestellt
  • Über 50 Partner aus Wirtschaft und Kommunen
  • 500 Kilometer Wasserstoff-Kernnetz bis 2025

„Die Website gibt einen realistischen Blick darauf, wie weit der Wasserstoffhochlauf in Deutschland bereits vorangeschritten ist“, erläutert Kai Tenzer, Sprecher von GET H2.

Die Initiative plant, die Projektkarte kontinuierlich zu erweitern und weitere Akteure und Projekte einzubinden.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionale Bedeutung und Ausblick auf den Wasserstoffhochlauf

Für die Region Münsterland unterstreichen die Wasserstoffprojekte von GET H2 den Fortschritt in der nachhaltigen Energieversorgung und Infrastrukturentwicklung. Die Vernetzung regionaler Partner trägt dazu bei, innovative Technologien praxisnah einzuführen und energieintensive Branchen zu unterstützen. Bürgerinnen und Bürger können durch gesteigerte lokale Aktivitäten im Wasserstoffbereich mittelfristig mit neuen Arbeitsplätzen und einer zukunftsfähigen Energieversorgung rechnen.

Weitere Informationen zu Wasserstoffprojekten in der Region finden Sie auf regionalupdate.de. Unterstützende Fachinformationen bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unter BMWK – Wasserstoff.

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