Beliebte Frühblüher: Welche sind giftig?

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Hamburg. Sobald der Frühling naht, freuen sich viele Familien, Gärten und Balkone mit Frühjahrsblühern zu schmücken. Bei der Auswahl sollten sie jedoch auf giftige Frühblüher Kinder achten, denn einige beliebte Blumenarten enthalten giftige Bestandteile, die besonders für Krabbel- und Kleinkinder gefährlich sein können.

Giftige Blumen Warnung: Risiken durch giftige Frühblüher Kinder

Frühjahrsblüher wie Schneeglöckchen, Tulpen, Hyazinthen, Narzissen und Maiglöckchen gehören in vielen Gärten zur bunten Frühlingspracht. Gleichzeitig enthält jede dieser Pflanzen toxische Stoffe in verschiedenen Pflanzenteilen, insbesondere in Zwiebeln oder Samen. Das Deutsche Kuratorium für Sicherheit in Heim und Freizeit (DSH) rät daher jungen Familien dazu, genau auf die Auswahl der Blumen zu achten.

Die häufigsten giftigen Frühblüher im Überblick

  • Schneeglöckchen: Alle Pflanzenteile sind giftig. Bei Verzehr drohen Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall.
  • Hyazinthen: Für Menschen gering giftig, können Übelkeit und Magenkrämpfe auftreten. Haustiere reagieren oft stärker.
  • Tulpen: Giftig sind alle Pflanzenteile, Hautkontakt kann zu Ekzemen und Juckreiz führen, welche meist abklingen.
  • Narzissen (Osterglocken): Insbesondere die Zwiebel ist giftig; Symptome sind unter anderem Bauchschmerzen und Schweißausbrüche.
  • Maiglöckchen: Alle Teile sind giftig, wobei die Blätter leicht mit essbarem Bärlauch verwechselt werden können.

Gefahr durch giftiges Blumenwasser

Auch das Wasser von Schnittblumen kann gefährliche Giftstoffe enthalten. Kinder sowie Hunde und Katzen sollten daher keinen Zugang zu Vasen mit solchen Blumen haben, da der Verzehr des Wassers zu Vergiftungen führen kann.

„Eltern und Haustierbesitzer sollten Vasen mit giftigen Schnittblumen so aufstellen, dass Kinder, Hunde und Katzen sie nicht erreichen können“, sagte Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der DSH.

Giftige Frühblüher Kinder stellen damit eine vermeidbare Gefahr in Haushalten mit kleinen Kindern und Tieren dar.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionale Bedeutung und Schutzmaßnahmen gegen giftige Frühblüher

Für Familien in Deutschland, auch in Hamburg, ist es wichtig, die Risiken durch giftige Frühblüher zu kennen und geeignete Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Die DSH bietet dafür mit ihrer Positivliste „Ungiftige Pflanzen“ einen praktischen Leitfaden, der 20 Pflanzen enthält, die bedenkenlos im Familiengarten kultiviert werden können. Dazu gehören beispielsweise Cosmea, Kapuzinerkresse, Lavendel und Sonnenblume.

Zudem empfiehlt die DSH, sich bei Fragen zur Gefährlichkeit von Gartenpflanzen und zur Unfallprävention auf deren Website zu informieren (das-sichere-haus.de). Eine bewusste Auswahl und ein vorsichtiger Umgang mit giftigen Frühblühern können das Risiko von häuslichen Unfällen, die jährlich etwa 16.000 Todesfälle in Deutschland verursachen, deutlich verringern.

Weitere Informationen zur Unfallprävention und sichere Pflanzenauswahl in der Region bietet regionalupdate.de.



Der Artikel informiert anschaulich über die Gefahren von giftigen Frühblühern und bietet Familien konkrete Handlungsempfehlungen für den Schutz von Kindern und Haustieren.

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