Kinderwagen-Hersteller Zekiwa meldet Insolvenz

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Halle. Der Kinderwagen-Hersteller Zekiwa aus Kretzschau im Burgenlandkreis hat Insolvenz angemeldet. Die Zekiwa Kinderwagen Insolvenz ist vor allem auf rückläufige Umsätze und steigende Kosten zurückzuführen, die sich durch den Geburtenrückgang verstärkt haben.

Zekiwa Insolvenz jetzt

Die wirtschaftliche Lage bei Zekiwa hat sich in den letzten Monaten deutlich verschlechtert. Das Unternehmen sah sich mit einem anhaltenden Ergebnisrückgang konfrontiert, unter anderem aufgrund sinkender Nachfrage auf dem Markt für Kinderwagen. Trotz der Insolvenz läuft der Geschäftsbetrieb nach Angaben der Geschäftsführung weiterhin uneingeschränkt.

Produktion und Struktur

Die Entwicklung und der Vertrieb der Kinderwagen sind derzeit in Kretzschau angesiedelt, während die Produktion überwiegend in Osteuropa erfolgt. Um die Zukunft des Traditionsunternehmens zu sichern, hat Zekiwa den Sanierungsexperten Nico Kämpfert aus Magdeburg mit der Suche nach Investoren betraut. Die Insolvenzverwaltung übernimmt vorläufig Ulrich Luppe aus Halle.

Historische Bedeutung der Marke

Zekiwa, die Abkürzung für Zeitzer Kinderwagenindustrie, hat eine lange Tradition in der Region Zeitz, die als Wiege der deutschen Kinderwagenproduktion gilt. In der DDR beliefert das Unternehmen nicht nur den osteuropäischen Markt, sondern auch westdeutsche Firmen wie Neckermann. Zu Hochzeiten zählte Zekiwa zu den größten Kinderwagenfabriken Europas.

Beispiel: Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Ausblick für die Region Burgenlandkreis

Die Insolvenz von Zekiwa trifft eine bedeutende ostdeutsche Traditionsmarke mit regionaler Verwurzelung. Für die Bevölkerung im Burgenlandkreis bedeutet dies Unsicherheiten in Bezug auf Arbeitsplätze und die lokale Wirtschaft. Die Suche nach Investoren und ein möglicher Sanierungsprozess könnten den Fortbestand der Marke sichern. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich über die weitere Entwicklung etwa auf regionalupdate.de informieren. Umfassende Informationen zur Unternehmensinsolvenz bietet zudem das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unter bmwk.bund.de.


„In den vergangenen Monaten war die wirtschaftliche Entwicklung durch rückläufige Umsätze, steigende Kosten und eine anhaltende Ergebnisbelastung geprägt“, sagte die Geschäftsführung.

Der Geschäftsbetrieb läuft den Angaben zufolge uneingeschränkt weiter.

  • Entwicklung und Vertrieb in Kretzschau
  • Produktion überwiegend in Osteuropa
  • Sanierungsexperte mit Investorensuche beauftragt
  • Insolvenzverwalter: Ulrich Luppe aus Halle

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