Wiesbaden. Der Auftragsbestand im verarbeitenden Gewerbe ist im Dezember 2025 im Vergleich zum Vormonat um 1,2 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag das Plus bei 7,0 Prozent – ein deutliches Signal für die anhaltende Nachfrage im Sektor. Die Fokus-Keyphrase „auftragsbestand verarbeitendes gewerbe“ ist somit bestätigt.
Auftragsbestand wächst spürbar
Der reale, also preisbereinigte Auftragsbestand im verarbeitenden Gewerbe stieg laut Statistischem Bundesamt (Destatis) im Dezember 2025 saison- und kalenderbereinigt um 1,2 Prozent im Vergleich zum November 2025. Gegenüber dem Dezember 2024 verzeichnete der Auftragsbestand sogar ein Plus von 7,0 Prozent.
Reichweite und Bedeutung des Auftragsbestandes
Die Reichweite des Auftragsbestands betrug im Dezember 8,2 Monate. Das bedeutet, dass die aktuell vorhandenen Aufträge durchschnittlich mehr als acht Monate an Produktionskapazität abdecken. Eine solche Reichweite ist ein wichtiger Indikator für die Auslastung und Planungssicherheit der Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe.
Regionaler Datenstand und Methodik
Für das Saarland lagen die vollständig erhobenen Daten nicht rechtzeitig vor. Daher hat Destatis die Werte für diese Region geschätzt, um das Bundesergebnis zu berechnen. Diese Vorgehensweise ist üblich, um zeitnahe und belastbare Aussagen zum Wirtschaftsverlauf insgesamt geben zu können.
„Der reale Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist im Dezember 2025 gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent gestiegen“, teilte Destatis mit.
Weitere Details zur Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes finden Sie auf der Webseite des Statistischen Bundesamtes unter Destatis Pressemitteilungen.
Ausblick und wirtschaftliche Bedeutung
Die anhaltende Zunahme des Auftragsbestands im verarbeitenden Gewerbe könnte auf eine stabile Nachfragesituation und eine positive Geschäftsentwicklung im Industrie- und Produktionssektor hinweisen. Für Unternehmen ist dies ein wichtiger Faktor bei der Planung von Produktion und Personal.
Zukünftige Veröffentlichungen werden zeigen, ob sich dieser Trend fortsetzt. Die Ergebnisse für die kommenden Monate werden weiterhin vom Statistischen Bundesamt dokumentiert.
Mehr Informationen zum verarbeitenden Gewerbe und anderen Wirtschaftsthemen finden Sie bei regionalupdate.de in unserem Wirtschaftsbereich.

