Ecosystem Connectors: Berlin stärkt Startup-Verbindungen zu Ukraine und Westbalkan

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Berlin. Das Projekt ecosystem connectors berlin fördert die Zusammenarbeit zwischen der Berliner Startup-Szene und innovativen Unternehmen aus dem Westbalkan sowie der Ukraine. Über 14 Monate vernetzte die Initiative Berliner Firmen mit über 350 Teilnehmenden aus diesen Regionen und unterstützte deren Marktzugang und internationales Wachstum.

Innovationen verbinden Europa

Das Projekt ecosystem connectors berlin wurde von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) initiiert. Die Umsetzung erfolgt durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und die Organisation enpact. Ziel ist es, die wirtschaftliche Kooperation zwischen Europas Innovationsökosystemen zu stärken.

Netzwerkarbeit für Startups und Unternehmen

Im Verlauf von mehr als einem Jahr bot das Projekt Unternehmerinnen und Unternehmern aus Albanien, Bosnien und Herzegowina sowie der Ukraine vielfältige Angebote wie Netzwerkveranstaltungen, Schulungen und Delegationsreisen. Durch diese Aktivitäten entstanden Synergien zwischen den Berliner Wirtschaftspartnern und den Startups aus den genannten Ländern. Besonders Mitglieder der Diaspora verknüpften kulturelle Verbindungen mit wirtschaftlichem Engagement.

Wettbewerbsvorteile der Partnerregionen

Die drei Regionen verfügen zusammen über mehr als 3.100 Startups und fast 32.000 Arbeitsplätze im Startup-Bereich. Die Startup-Finanzierung erreichte 2024 in der Ukraine über 294 Millionen US-Dollar, in Bosnien und Herzegowina 14,5 Millionen und in Albanien 1,06 Millionen US-Dollar. Ihre attraktiven Rahmenbedingungen umfassen niedrige Steuersätze von 5 bis 15 Prozent und große Talentsch pools, in denen Frauen eine bedeutende Rolle spielen – mit 59 Prozent Frauenanteil bei ukrainischen Unternehmen und 67 Prozent bei den wichtigsten Startups in Albanien.

„Das erfolgreiche erste Jahr des Ecosystem Connectors-Projekts zeigt, wie effektiv gezielte Zusammenarbeit mit internationalen Innovationsökosystemen sein kann. Durch die Verbindung von Startups, Industrie, Forschung und öffentlichen Akteuren stärken wir Berlin als führenden Standort für Innovation. Die Verlängerung des Projekts für 2026 unterstreicht unser Engagement, das Berliner Ökosystem und unsere Partnerschaften mit europäischen Nachbarn weiterzuentwickeln“, sagte Franziska Giffey, Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin.

Beispiel für lädt zusätzliche Informationen zur Initiative und deren Fördermöglichkeiten finden sich auf den Seiten der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie auf der Webseite von enpact e.V..

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung für die Berliner Wirtschaft und zukünftige Entwicklungen

Das Projekt stärkt das Berliner Innovationsökosystem durch den Zugang zu dynamischen Partnern in aufstrebenden Märkten. Für Berliner Unternehmen ergeben sich neue Chancen auf Expansion und Kooperationen mit internationalen Startups. Zudem fördern die regelmäßig stattfindenden Netzwerk- und Schulungsveranstaltungen den Wissenstransfer und den interkulturellen Dialog.

Geplant ist die Verlängerung des Projekts bis 2026, um den begonnenen Austausch weiter auszubauen und dauerhaft zu etablieren. Beteiligte aus Wirtschaft, Forschung und öffentlicher Verwaltung sollen dabei weiterhin eng zusammenarbeiten.

Der Ausbau dieser grenzüberschreitenden Innovationskooperationen ist ein wichtiger Schritt für die Positionierung Berlins als globaler Startup- und Innovationsstandort. Interessierte Unternehmen erhalten mehr Informationen auf regionalupdate.de und auf den offiziellen Projektseiten.

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